Blogger-Burnout
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Was tun, wenn dich der Blogger-Burnout erwischt?

Liegt Blogger-Burnout gerade im Trend? In letzter Zeit lese ich immer wieder, dass BloggerInnen das Handtuch werfen. Dass sie nicht mehr können. Dass sie ein für alle Mal fertig sind mit dem Bloggen. Oder dass sie eine Pause einlegen – aus der sie dann nicht mehr zurückkommen. Oder aus der sie halbherzig zurückkommen, nur um nach ein oder zwei weiteren Artikeln doch zu scheiden.

An dem Punkt war ich auch schon, oft sogar, und dennoch habe ich bisher immer weitergemacht. Nicht nur einmal habe ich von Freunden schon gehört: „Ich weiß gar nicht, wie du das bei deinem Job auch noch schaffst.“ Zugegeben frage ich mich das auch manchmal. Aber es geht. Das Tintenmeer ist noch da und es soll bleiben.

Immer wenn ich von anderen Bloggern lese, dass sie nun endgültig hinschmeißen, dann bin ich ein bisschen traurig, gleichzeitig aber auch wirklich erstaunt von dem Mut, sich für so einen Schritt zu entscheiden.

Mein Blog ist mir so ans Herz gewachsen, ist so ein großer Teil meines Lebens geworden, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, ohne ihn zu sein. Auch wenn es Momente gibt, da ich ihn verfluche. Schon wieder einen Artikel schreiben, Bücher lesen, bei all dem Stress und all den Dingen, die ich auch noch tun muss. Trotzdem tue ich es, weil er ein Teil von mir ist und ich ein Teil von ihm.

Durchhalten, das ist nicht leicht, aber es gibt ein paar Dinge, mit denen ich es bisher geschafft habe. Und die will ich heute mit dir teilen, denn ich weiß genau, dass jeder Blogger an diese Schwelle, diesen Abgrund kommen wird, früher oder später. Es führt kein Weg daran vorbei. Letztendlich müssen wir alle springen – und es dabei entweder darüber schaffen oder abstürzen. Schaffen wir es, heißt das aber nicht, dass wir es endgültig geschafft haben. Der Abgrund wird immer wieder kommen und wir müssen immer wieder springen. Ich weiß, das klingt jetzt anstrengend und beängstigend, aber das ist die Wahrheit.

Der Abgrund kommt meistens dann, wenn sich die äußeren Umstände, sprich: unser Leben, verändern. Wenn wir unsere Ausbildung beenden und ins echte Berufsleben kommen, wenn wir die Jobs wechseln, einen neuen Partner finden, neue Hobbys entdecken, Kinder bekommen.

Denn fürs Bloggen brauchen wir eine Art Routine. Es ist nicht nur das Schreiben, es ist das Lesen, das Editieren, das Bilder bearbeiten, das Social Media Pflegen und so weiter, und so weiter … Haben wir plötzlich weniger Zeit oder ändert sich unser Tagesablauf, dann geraten wir ins Schleudern. Dann brauchen wir einen neuen Plan. Das Dumme ist nur, dass wir das oft genug gar nicht merken. Wir versuchen, unseren alten Bloggeralltag in unser neues Leben zu pressen. Und das klappt meistens nicht. Die Folge: Stress, Überforderung, „Blogger-Burnout“, Hinschmeißen des ganzen Blogs.

Innehalten und das Chaos anschauen

Der erste Schritt ist also klar: Erst mal analysieren, was eigentlich los ist. Was hat sich verändert, wo hakt auf einmal das Rädchen im Getriebe? Wer das erkennt, kann sich auf die veränderten Verhältnisse auch anpassen.

Zum Beispiel: Weniger Zeit

Bisher warst du Studentin, hattest in der Woche ein paar Seminare, konntest meistens ausschlafen und dann den größten Teil der Woche um deine Studien-Aufgaben und Blogbedürfnisse drumherum planen. Jetzt ist das Studium vorbei. Du hast einen Job, der theoretisch nine-to-five ist, praktisch aber eher eight-to-six und dann bist du müde, musst noch Essen kochen und den Haushalt machen. WFT? Wer soll das schaffen? Und dann noch bloggen?

Tabula rasa – Alles auf Anfang

Wie gesagt: Es geht! Aber nicht mehr so wie bisher. Oft ist es so, dass sich das Leben um einen herum so sehr verändert, dass man ohne Neuanfang nicht mehr weiterkommt. Dafür musst du dich letztlich vielleicht komplett neu organisieren und das geht nicht von heute auf morgen. Ohne gutes Zeitmanagement kommt an diesem Punkt, glaube ich, niemand mehr weiter.

Der zweite Schritt besteht daher tatsächlich darin, die Tafel einmal komplett abzuwischen und neu zu beschreiben (= Tabula rasa). Schau dir an:

  • Welche Zeiten durch die Arbeit geblockt sind
  • Welche Zeiten durch Haushalt und Co. geblockt sind
  • Was du in der Woche noch so erledigen musst

Dann hast du schon mal einen Überblick, wie viele Zeitfenster überhaupt noch zum Bloggen bleiben und wann die sich auftun.

Kann man da nicht irgendwas optimieren?

Ich gehe davon aus, dass du trotz vollem Plan das Bloggen nicht aufgeben willst – und darum diesen Beitrag auch immer noch liest! :) Super! Das freut mich, also geht es jetzt ans Optimieren. Das können wir auf verschiedene Arten tun.

1. Zeit schaffen

Du willst oder kannst keine Termine canceln? Dann brauchst du entweder mehr Zeit oder du musst Zeitfenster an eine andere Stelle verschieben. Mein persönlicher Tipp ist: früher aufstehen. Das klingt erst mal echt ätzend, aber es kann dich wirklich weiterbringen.

Wenn ich abends von der Arbeit komme, bin ich müde, muss noch kochen und den Haushalt machen. Dann habe ich meistens weder Kraft noch Motivation, um noch viel zu reißen. Ich gammle auf der Couch und verschwende meine Zeit. Viel sinnvoller ist es, einfach früher ins Bett zu gehen und 1-2 Stunden eher aufzustehen, denn dann bin ich frisch ausgeruht und kann mich in den schönen ruhigen Morgenstunden dem Bloggen widmen. Das ist auch der Grund, warum viele meiner Artikel sechs oder sieben Uhr morgens entstehen. :)

2. Platz schaffen

Für mich wirklich schwer vorstellbar, aber Zeit schaffen geht bei dir nicht? Dann musst du wohl den Rotstift ansetzen. Du musst was streichen. Wenn du das Bloggen nicht aufgeben willst, dann musst du dich wohl von einer anderen Aktivität verabschieden. Bevor du das machst, solltest du es vielleicht doch noch mal mit Lösungsvorschlag 1 „Zeit schaffen“ versuchen. Oder mit Nummer 3.

3. Hilfe suchen

Das ist ein Weg, den ich vor einiger Zeit eingeschlagen habe – und ich habe schon oft davon gesprochen. Ich habe mir jemanden gesucht, mit dem ich den Blog zusammen weiterführen kann. Das hat sogar zwei Vorteile: 1. Du hast jemanden, der im Notfall auch mal einspringen und eine leere Woche verhindern kann. 2. Du hast jemanden, der mit dir am gleichen Strang zieht und dich motiviert, auch wenn du mal nicht so viel Lust hast.

Wenn du deinen Blog mit mehreren Autoren führst, musst du allerdings einplanen, dass du oder ihr euch gut verstehen und zusammen organisieren müsst. Es muss gesteuert werden, sonst könnte das Projekt im Chaos enden und das hilft dir dann auch nicht weiter.

4. Relaunch statt Geschäftsaufgabe

Du kannst aufgeben und den Laden schließen oder du kannst ihn neu organisieren. Wenn die Lösungen 1-3 nicht (oder nicht genug) helfen, dann kannst du auch an deiner Posting-Frequenz etwas ändern. Wenn du z. B. täglich Beiträge veröffentlicht hast, ist es verständlich, dass du dieses Pensum irgendwann nicht mehr halten kannst. Lass es, denn wenn du etwas veröffentlichst, dann soll es doch etwas Qualitatives sein und nicht nur Larifari um des Veröffentlichens willen. Schau dir lieber an, wie oft du es schaffen kannst, gute Beiträge zu veröffentlichen. Wirklich wichtig ist, dass du regelmäßig bloggst. Wenn du das tust, ist es egal, ob von dir einmal am Tag, in der Woche oder nur einmal im Monat ein Artikel erscheint. Deine Leser können sich darauf einstellen.

Kurztipps gegen den Blogger-Burnout

  • Nein sagen: Nicht jedes Rezensionsangebot muss angenommen werden
  • Unverlangt zugesandte Rezensionsexemplare musst du nicht lesen oder besprechen
  • Lies, was du willst, rezensiere, was du willst. Nicht jedes gelesene Buch muss sich als Beitrag auf deinem Blog wiederfinden
  • Lass dir helfen: Suche Co- oder Gast-Autoren, die bei dir mitschreiben möchten
  • Gib deinem Blog einen neuen Anstrich: ein neues Design oder neue Plugins und Widgets können die Lust am Bloggen wieder wecken
  • Beschäftige dich ein bisschen mit Zeitmanagement und schau, wo du deinen Tagesablauf verändern kannst
  • Schaffe in deiner Planung mehr Zeit oder mehr Platz, damit das Bloggen nicht zum Stressfaktor wird
  • Überlege wie oft in der Woche / im Monat du wirklich bloggen willst und kannst
  • Geh das Bloggen mit weniger Stress an
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17 Kommentare

  • Antwort Jacquy 28. April 2016 at 16:30

    Toller Post und einige Tipps sind wirklich gut. Gerade das früher aufstehen hilft wirklich sehr, weil man sich abends oft einfach nicht mehr mit etwas beschäftigen will, was auch nur halbwegs anspruchsvoll ist :D Auch wenn es für mich morgens schwer ist, aus dem Bett zu kommen, ist immer alles super, sobald ich es einmal geschafft habe und am produktivsten wird mein Tag wirklich, wenn ich direkt morgens anfange.
    Ich finde es auch richtig schade, wenn ich lese, dass jemand seinen Blog aufgibt. Einige meiner Lieblingsblogs wurden im Laufe der Zeit schon stillgelegt und das ist echt blöd. Wenn plötzlich keine Lust mehr da ist, kann man daran oft leider nicht viel ändern, aber für die anderen Fälle hast du ja gute Tipps gegeben. Ich habe das Glück, dass es mir eigentlich nicht an Zeit mangelt und ich mache mir selbst auch keinen Stress, wenn ich doch mal ein paar Tage nichts veröffentlicht habe. Es ist schließlich nicht so, dass ungeduldig tausende Menschen darauf warten, dass ich termingerecht meinen Beitrag online stelle :D Ich kann das zum Glück alles sehr locker sehen, sodass es immer noch Spaß macht und ich mir keinen Druck mache.
    Liebe Grüße!

    • Antwort Sandy 1. Mai 2016 at 19:06

      Hallo Jacquy,
      danke für deinen schönen Kommentar. So wie du das machst, finde ich das genau richtig! Ich wünsche dir noch lange Zeit Spaß am Bloggen!

      LG Sandy

  • Antwort Ascari 29. April 2016 at 12:32

    Hey :)

    Vielen Dank für diesen Artikel, der mir in einigen Dingen sehr aus der Seele spricht! Was ich noch ergänzen würde, ist, mit einem Ideen- bzw. Redaktionsplan zu arbeiten. Ich hab selbst lange Zeit ohne so etwas gebloggt, habe aber gemerkt, dass man auf diese Art und Weise deutlich leichter ins Schleudern kommt … Mit einem Plan kann man auch Leerzeiten und Lücken überbrücken, wenn einem gerade nichts einfällt – und das passiert zumindest mir immer wieder mal :). Sammelt man seine Ideen aber irgendwo, hat man auch immer etwas in Reserve ;).

    • Antwort Sandy 1. Mai 2016 at 19:08

      Hallo Ascari,

      da hast du natürlich recht! Ohne Plan bekommt man über kurz oder lang meist Probleme. Der ist also ganz wichtig. Kristina und ich haben auch einen Redaktionsplan – gerade zu zweit geht es ohne nicht.

      LG Sandy

  • Antwort Natalie 29. April 2016 at 12:36

    Danke für den tollen Blogpost.
    Auch ich habe mich die letzte Zeit damit beschäftigt eine Pause einzulegen. Möchte es aber eigentlich nicht und versuche nun hier und da zurück zu stecken. Es wird eben keine 5 Rezensionen mehr die Woche geben (gibt es schon eine Weile nicht mehr) sondern ein bis zwei. Außerdem wird der Zeitraum in dem ich Bücher gelesen haben möchte größer werden um sich mehr meinem SuB zu widmen. Also ganz ähnlich wie Du das vorschlägst. Einen Co-Autor könnte ich mir auch noch gut vorstellen, aber da müsste eben die Chemie stimmen. Ich werde springen und hoffe das ich gut auf der anderen Seite ankomme

    Liebe Grüße
    Natalie

    • Antwort Sandy 1. Mai 2016 at 19:11

      Hallo Natalie,

      ich wünsche dir alles Gute! Du schaffst den Sprung! :)

      LG Sandy

      PS. Wow – 5 Rezis in der Woche ist ja echt sportlich. Wann liest du denn die Bücher dazu?

      • Antwort Natalie 1. Mai 2016 at 20:32

        Ich hatte vor zwei Jahren noch einen Job bei dem ich sogar in der Arbeitszeit lesen konnte. Das hat sich geändert. Ebenso mein Leseverhalten. Ich kam auf 20 Bücher im Monat im Durchschnitt mal waren es auch 18 manchmal sogar, wenn es dünnere Bücher waren, 26. So kamen einige Rezis zusammen. Danke auch für Deine Wünsche. Die nächsten Tage melde ich mich nochmal dann geht mein Blogpost dazu online

  • Antwort marie 29. April 2016 at 13:17

    Hex

    Das ist ein toller Post.
    Ich hab den Abgrund schon oft gesehen und längere Pausen gemacht und gerade jetzt merke ich immer wieder das der Abgrund da ist, doch dieses mal will ich nicht nach geben, keine Pause machen.
    Bei mir kommt der Abgrund immer dann wenn die Routine einkehrt wenn ich denke mein Leben ist zu langweilig, ich hab nichts mehr zusagen.
    Danke für die zusätzliche Motivation.

    Marie

  • Antwort Isa 29. April 2016 at 23:43

    Hallöchen,
    und DANKE für den super interessanten Artikel !!! Ich “ finde“ momentan auch besonders viele Blogs die eine „Pause“ einlegen… vielleicht ist momentan schlechtes Blogger Wetter , oder so, aber mir ist das Thema auch schon aufgefallen.
    Ich glaube allerdings auch, dass viele “ Blogger“ mit einem falschen “ Gedanken“ Ihren Blog starten. Es gibt sooooo unglaublich viele Seiten/ Blogs die zeigen wie schön das Bloggen ist, was man alles machen kann um mehr Leser zu bekommen usw. usw. , aber die wenigsten beschreiben genau wie vieeeeeel Arbeit dahinter steckt, wenn man wirklich einen guten Blog auf Dauer am Leben erhalten möchte.
    Dazu machen meiner Meinung nach fast alle Blogger , die ganz, ganz neu mit dem Thema Blog starten, den Fehler, dass sie anfangs zu schnell neue Artikel hochladen und nach ein paar Wochen / Monaten das Pensum nicht halten können und das Bloggen zur totalen Belastung wird. Ich bin selber schon in Rente und somit “ Vollzeit Bloggerin“ und schaffe es selten mehr als einen richtig guten Artikel pro Woche zu erstellen.
    Dann kommt noch dazu ,dass die aller, aller wenigsten Blogs wie wild “ durch die Decke“ gehen und wenn die Klick Zahlen dann doch nicht so gut sind, ist der Frust schnell da.
    Ich finde , viel mehr Blogs zum Thema “ Bloggen“ ( das klingt irgendwie komisch, aber ihr versteht mich schon :-) ) sollten viel deutlicher schreiben ,das ein Blog wirklich richtig Arbeit macht und das ein guter Blog auf Dauer ( und Dauer heißt Jahre) richtig Arbeit macht … ein guter Blog entsteht leider doch nicht “ mal eben so“ … andererseits …. was gibt es schöneres als wenn man so innerlich zu sich sagen kann “ Jupp, was ich da geschrieben hab, find ich selber richtig, richtig gut “ …. wenn man mit dem Gefühl abends zu Bett gehen kann, ist meine kleine Blogger Welt doch schon ok … so geht es mir zumindest ;-)
    Nochmal, DANKE für den klasse Artikel !

    • Antwort Sandy 2. Mai 2016 at 19:37

      Hallo Isa,

      ich freue mich sehr über deinen langen Kommentar. Und du hast auch recht: Du sprichst viele Aspekte an, die „Anfänger“ sicher nicht gleich erkennen. Wie jedes Hobby, das man ernsthaft betreibt (sei es Geschichten schreiben, stricken, einen Sport ausüben oder sonst was), ist bloggen sehr zeitintensiv und man gibt so viel von sich selbst hinein. Nur wenn man das wirklich machen will und bereit ist, seine Zeit zu investieren, dann wir man auf Dauer durchhalten – und sicher auch irgendwann erfolgreich.

      LG Sandy

  • Antwort Litis' fabelhafte Welt der Bücher 17. Juni 2016 at 12:39

    Hallo Sandy,

    was für ein lustiger Zufall. Damit beschäftige ich mich derzeit auch und formuliere gerade einen Post dazu. Denn bei mir hat sich auch Frust eingestellt und der muss schnellstens ausgemerzt werden, wenn ich noch weiterhin bloggen will. Die Entscheidung so oder so ist gar nicht so leicht. Aber du hast Recht, es wird jeden einmal treffen und man muss sich ganz klar eine Lösung überlegen, sonst wird der Frust immer unerträglicher und man verliert die Lust am Lesen.

    GLG Steffi

  • Antwort Ein typischer Tag im Leben einer Teilzeit-Bloggerin - Tintenmeer 23. Juni 2016 at 7:01

    […] einigen Wochen schrieb ich darüber, wie du (möglicherweise) dem Bloggerburnout entgehen kannst bzw. wie ich entspannter bin beim Bloggen. Zwei Dinge sind meiner Meinung nach […]

  • Antwort Rainer Ostendorf 2. Februar 2017 at 17:37

    „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.“ Albert Einstein

    Schöne Grüsse aus der http://www.freidenker-galerie.de

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