Lese-Logbuch von Sandy

{Lese-Logbuch} Sandys Juli & August 2017

Hallo ihr Lieben!

Obwohl es wettertechnisch schon mit großen Schritten in Richtung Herbst geht, habe ich heute noch mal einen kleinen Sommergruß für euch: nämlich mein Lese-Logbuch Juli & August 2017. Und es ist auch wirklich nur ein kleiner, denn zumindest was den August (und September bisher) angeht, kann ich sagen: Die Leseflaute hält mich eisern in ihrem Griff!

Statistik Juli & August

Gelesene Bücher: 6
Gelesene Seiten: 2026
Gehörte Bücher: 1
Sternebewertung Durchschnitt: 4

„Barfuß auf Wolken“ von Hannah Siebern

Der Juli begann mit einem eBook: „Barfuß auf Wolken“ von Hannah Siebern ist zwar nicht der erste Teil, die Bücher der Autorin sollen aber in beliebiger Reihenfolge lesbar sein. Ich kann zwar nur für dieses sprechen, aber hier trifft das auf alle Fälle zu. Ich hatte nicht den Eindruck, etwas aus anderen Teilen verpasst zu haben, und konnte die Geschichte genießen. Und das habe ich, als die Story einmal richtig in Gang war. Der Anfang war zugegeben ein bisschen langweilig. Dann aber konnte mich die Autorin mit einigen Wendungen und dramatischen Ereignissen überraschen und regelrecht an die Seiten fesseln! Eine richtige emotionale Achterbahnfahrt. Hut ab übrigens für das Ende! 4 Sterne.

„Nur einen Klick entfernt“ von Kira Gembri

Und schon war ich ein bisschen im eBook-Rausch! Weiter ging es mit einer Geschichte, die schon so lange auf meiner Wunschliste stand: „Nur einen Klick entfernt“ von Kira Gembri. Ich mag die Autorin total gerne, finde aber leider, dass ihre Verlagsbücher etwas zurückhaltender und „zahnloser“ sind als ihre selbst veröffentlichten. Darum war ich gespannt auf dieses – etwas ältere – Werk. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich habe diese E-Mail-Geschichte zwischen Luna und Tom geradezu inhaliert und fand sie supertoll, weil sie wieder den typisch trockenen Gembri-Humor gewürzt mit einer Portion Rätselspaß vereinte. Denn auch als Leser weiß man nicht, welches Problem Tom mit sich trägt, und ist fleißig am Mitraten. Ich hatte so einige Theorien – und trotzdem konnte mich Kira Gembri noch überraschen. Mein Monatshighlight! 5 Sterne.

„Dina – Hüterin der Tore“ von Ilona Andrews

Es folgte eBook Nr.3: „Dina – Hüterin der Tore“ von Ilona Andrews, auch weil Kristina so begeistert von der „Stadt der Finsternis“-Reihe des Autorenduos war. Ich war gespannt, ob auch Dina so eine Kick-Ass-Heldin sein würde und … wurde nicht enttäuscht. Viel Action und eine gute Portion Humor hatte dieser Fantasy-Alien-Werwolf-Vampir-Mischmasch zu bieten. Die Lovestory – ja, auch das – hätte man sich allerdings getrost sparen können. Sie war nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Autoren hier in den Folgebänden ein bisschen was rausholen können. Sollten diese jemals auf Deutsch erscheinen, würde ich noch mal einen Blick riskieren. 4 Sterne.

„Godspeed: Die Reise beginnt“ von Beth Revis

Und nun kommen wir zum … ja, ich muss es leider sagen … zum Flop des Monats! Ich hätte es nie gedacht. So lange schlummerte das Buch auf meinem SuB. So lange habe ich mich wirklich darauf gefreut … und dann das! Es geht um „Godspeed: Die Reise beginnt“ von Beth Revis. Kristina war schon völlig verzweifelt, als ich ihr beim Lesen eines ihrer Lieblingsbücher verriss, aber ich konnte nicht anders. Soooooo viele Klischees, soooooo viel völlig Unlogisches und Pseudo-Wissenschaftliches, was einem die Autorin hier auftischt! Tut mir leid, aber das hat mich wirklich einfach nur wütend gemacht. Vor allem als sie mir die „Richtigstellung“ des Unlogischen dann auch noch als große, spannende Wendung verkaufen wollte, nein! Also wirklich nicht. Da mich auch die nahezu nicht vorhandene Figurenentwicklung und die an den Haaren herbeigezogene Liebesgeschichte nicht wirklich beeindrucken konnten, verzichte ich auf die Folgebände. Teil 1 liegt schon auf dem SVB – Stapel zu verkaufender Bücher! 2,5 Sterne.

„Mirror“ von Karl Olsberg

Parallel zu allem habe ich den Thriller „Mirror“ von Karl Olsberg als Hörbuch gehört. Thematisch hatte mich das Buch total angesprochen, denn es erzählt eine erschreckend realistische Zukunftsvision, in der unsere Smartphones eine so hochentwickelte KI besitzen, dass sie uns wie Freunde beraten können. Was zunächst praktisch ist, wird denkbar schnell zum Horrorszenario. Was der Autor hier beschreibt, ist so nah an der Wirklichkeit, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Denn realistisch ist nicht nur, in welche Richtung sich die Technik im Laufe der Geschichte weiterentwickelt, sondern auch die Reaktionen der Menschheit: sowohl auf Seiten der verzweifelten Gegner der Mirrors als auch auf der der völlig verblendeten Anhängerschar. Beängstigend und gruselig, aber gut!  4 Sterne.

„Kieselsommer“ von Anika Beer

Kieselsommer von Anika Beer

Das letzte Buch im Juli haben Kristina und ich zusammen gelesen, denn die Autorin hat freundlicherweise uns beiden eines zukommen lassen, weil wir auf der Buchmessen darüber sprachen – vielen Dank noch mal dafür! In „Kieselsommer“ von Anika Beer reisten wir also zusammen in die idyllischen Spreewald-Sommerferien und mitten hinein in eine coming-of-age-Dreiecksgeschichte zwischen den beiden Freundinnen Tilda und Ella und Mats, der sich heimlich ins Spreewaldhäuschen einquartiert hatte. Um ehrlich zu sein, ich fand es war eine ganz nette Geschichte, aber für mich alten Lese-Hasen etwas vorhersehbar und es hat mir ein wenig an Dynamik und der Komplexität gefehlt, die ich von den Fantasy-Geschichten der Autorin kenne. Aber der Schreibstil war wieder gewohnt wunderschön und sehr atmosphärisch, sodass die fast märchenhafte Flusslandschaft vor meinen Augen auferstand. 3,5 Sterne. Hier gehts noch zu Kristinas Rezension.

„Pretend – Unfolding“ von Penny L. Chapman

So und nun zum August, in dem ich *Trommelwirbel* ein ganzes Buch zu Ende gelesen habe! Die Leseflaute hatte mich schon gepackt, sodass ich aus der Not heraus nach einem Strohhalm griff. Es war „Pretend – Unfolding“ von Penny L. Chapman, von dem Kristina auch schon begeistert war, wie ihr in ihrer Rezension nachlesen könnt. Nun absolut begeistert war ich nun nicht – was auch der Leseflaute geschuldet sein könnte –, aber es war ein gutes Buch, das ich den potenziellen New-Adult-Leserinnen da draußen weiterempfehlen würde. Die Autorin scheut sich zum Glück nicht, ihre Leser auch mit harten Sachen zu konfrontieren, was mir gut gefallen hat. Allerdings hätte man das Hin und Her zwischen den Protagonisten zugunsten interessanter Aspekte über andere Figuren auch etwas reduzieren können. Und auch beim Ende hätte die Autorin noch den einen oder anderen Punkt obendrauf setzen können – das war auf den letzten Metern doch etwas weichgespült. Aber das ist jetzt wirklich meckern auf hohem Niveau! 4 Sterne und – haha aus Mangel an Alternativen – mein Monatshighlight! ☺


Was habt ihr unter den letzten Sonnenstrahlen schönes gelesen? Und welche Bücher haben euch aus einer fiesen Leseflaute rausgeholt? Habt ihr Tipps für mich?

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1 Kommentar

  • Antwort Elizzy 19. September 2017 at 16:54

    Das waren doch ein paar tolle Bücher!

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