Ich lese

{Ich lese} Mein Winter mit Grace von Richard Paul Evans

Klappentext: Salt Lake City, 1962. Eric ist erst vor Kurzem mit seinen Eltern in die Stadt gezogen. Zufällig trifft er an einem eiskalten Herbsttag auf die Ausreißerin Grace und gewährt ihr Unterschlupf im Gartenhaus der Familie. Aus Zuneigung wird bald Freundschaft – und schließlich sogar Liebe. Doch je länger Grace’ Aufenthalt dauert, desto deutlicher wird es, dass das Mädchen ein dunkles Geheimnis in sich trägt – ein Geheimnis, das Erics und Grace’ Liebe zu zerstören droht …

Erster Eindruck:

Das zweite der drei Schnäppchenbücher ist Richard Paul Evans‘ „Mein Winter mit Grace“, von dem ich gestern Abend gleich die ganze erste Hälfte gefressen habe. Das schneeweiße Cover mit der schlanken Schrift ist schon auf den ersten Blick ein Hingucker und versetzt den Leser in kuschelige Winterstimmung. Ich finde es traumhaft schön und möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Nach dem Vorwort gibt es erst einen Abstecher in die Welt der Märchen, bevor die Erzählung aus der Sicht von Eric beginnt. Mich persönlich hat das sehr begeistert, denn alles fängt mit Hans Christian Andersens „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen“ an. Andersen ist nicht nur mein Lieblingsmärchendichter, dieses hier war auch schon immer mein Lieblingsmärchen – sorry Grimms. Die Einstimmung auf die folgende Geschichte so zu wählen, finde ich wunderbar. Und traurig oder nicht, in Märchen steckt sehr viel Wahrheit.

Grace’ Geschichte wird – wie gesagt – von dem vierzehnjährigen Eric erzählt. Der Erzählstil ist darum auch sehr locker und von einer gewissen kindlichen Naivität geprägt. Am Anfang jedes Kapitels gibt es einen fiktiven Eintrag aus Grace’ Tagebuch. Diese kurzen Passagen handeln immer von etwas, das im Folgenden passiert, verraten aber eigentlich nicht viel. Bisher bin ich sehr begeistert von dem Buch und will unbedingt wissen, was das Geheimnis des Mädchens ist.

 

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