Lese-Logbuch von Sandy

{Lese-Logbuch} September 2014

Der September hat hochmotiviert angefangen. Ich war noch auf der Lesewelle vom August unterwegs, der mit über 2000 Seiten der beste des Jahres war. Cate Tiernans Reihe über die Unsterblichen begleitet mich da schon ein paar Tage und nun ging es weiter mit dem letzten Teil der Trilogie.

7344-01-ImmortalBeloved_Bd3.inddWas im ersten Band noch euphorische Lesefreude war, schwand aber dahin und auch der dritte Teil „Entfesselt“ – wenn er auch besser war als der zweite – konnte das Ganze nicht wieder rausreißen. Ich mochte die Figuren, aber die fehlende Komplexität war der Geschichte doch nur allzu deutlich anzumerken. Zwar quälte die Autorin die Leser nicht so sehr mit sinnlosen Handlungen wie im zweiten Teil, aber spannend war es nicht wirklich. Vom Ende ganz zu schweigen, das nicht nur schnell abgehandelt war, sondern auch unglaubwürdig. Es erinnerte an eine schlechte Soap, in der der verschollen geglaubte böse Verwandte „überraschend“ hinter einem Vorhang hervortritt. 2,5 Sterne.

tagebuch der apokalypseAnschließend war es wieder Zeit für einen Weltuntergang. J.L. Bournes „Tagebuch der Apokalypse“ ist ein Klassiker in diesem Genre und das war auch ein Teil des Problems. Es scheinen nämlich so ziemlich alle Zombie-Bücher und Filme hier abgekupfert zu haben. Darum war es für mich nun nicht so aufregend. Der Tagebuchstil ist auf den ersten Blick nicht schlecht, sehr realistisch, allerdings gab es öfter seltsame Beschreibungen, denen ich irgendwie nicht folgen konnte. Am Ende habe ich 3 Sterne vergeben.

die krieger der königinDas Highlight des Monats kam nun mit „Die Krieger der Königin“ von L.J. McDonald, das sich sofort zum Pageturner entwickelte. Dieser schönen Schreibe, der interessanten Geschichte, den viele tollen Charakteren kann man sich nicht entziehen. Dass die Autorin sich die „Zeit“ genommen hat und sich den Geschichten von vielen wichtigen und zukünftig noch wichtigen Figuren zu nehmen, fand ich sehr schön, denn so konnten sich Sympathien entwickeln, die über ein oder zwei Protagonisten hinausgehen. Dennoch gab es hier und da kleine Punkte (z.B. die Entwicklung des Protagonisten Hedu), die mir nicht gefallen haben. Auch dieser Name, den die Autorin „witzig“ vergeben wollte, kam bei mir nicht an. Die Idee war einfach so wenig originell, schon tausendmal gesehen. Trotzdem gab es 4 Sterne.

Die letzten 14 Tage sind irgendwie an mir vorbeigerauscht. Unter anderem auf der Autobahn auf dem Weg Richtung Leipzig und zurück, auf einem Kongress, im Hotel, auf einer Hochzeit, einem Volksfest und bei der Familie. Ich habe alles Mögliche angefangen: Der Circle (50 Seiten), Die göttlichen Geheimnisse der Yaya-Schwester (66 Seiten), Der Wind in den Weiden (28 Seiten). Mit allem bin ich noch am Anfang. Der Circle war ausgeliehen und musste zurück, aber begeistern konnte mich die Geschichte auf diesen ersten Seiten überhaupt nicht. Alles zusammen sind das immerhin noch 1324 Seiten. Mal sehen, was der Oktober bringt! :)

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