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Bücherschrank, Verriss

{Verriss} „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

400 Froschrezepte? Bärtewaschen mit Naturschwämmen? Wie man ein Huhn kämmt? Selbst Hildegunst von Mythenmetz konnte dereinst ein Lied davon singen: von miesen Bücher, die uns die Zeit und die Lust am Lesen klauen. Im Gegensatz zu unserem hochgeschätzten, mit dem Orm gesegneten Dichtermeister können wir solche erstandenen Bücher oft nicht einfach wegwerfen, müssen sie sogar fertig lesen. Als Entschädigung darf dann aber auch mal richtig frei von der Leber weg gemeckert werden. Bühne frei!

Meine Meinung

Oje, wo fange ich nur an? Momentan gibt es ja einen riesigen Hype um das Buch. Es springt einem von jedem zweiten Blog entgegen und eine Hollywoodverfilmung ist auch schon in Planung. Dank der ganzen begeisterten Stimmen landete es auch auf meiner Wunschliste. Und dann hat mir meine liebe Blogmama das schicke Buch zum Geburtstag geschenkt. Ein dickes Danke nochmal an Sandy! :D Ich wollte mitreden, habe nicht lange gefackelt und sofort mit dem Lesen angefangen. Da es so ein super liebes Geschenk war, fällt es mir umso schwerer, das Buch schlecht zu bewerten und ich WOLLTE es mögen, aber leider entpuppte sich die Geschichte als Mogelpackung mit viel Wind um nichts …

Negativpunkt Nummer 1: Die Story

Kommen wir als Erstes zur Story. Sie hat mich leider zu keinem Zeitpunkt gepackt oder gar vor Spannung an den Nägeln kauen lassen. Leider wird hier nichts Eigenes geboten. Ein unscheinbares Mädchen mit einem Jugendfreund (der natürlich mehr für sie empfindet) entdeckt durch Zufall ihre mysteriösen Kräfte (die natürlich unkontrollierbar sind und nur auftreten, wenn sie in Lebensgefahr ist *hust*) und wird von der bösen silbernen Elite am Hof versteckt und als eine von ihnen ausgegeben. Dabei gibt es eine Prinzessinnenwahl und schnuckelige Prinzen am Königshof (die natürlich BEIDE auf die Protagonistin stehen), eine zickige Konkurrentin, Training, Intrigen und eine geheime Rebellion. So weit, so gähn.

Das sind alles Versatzstücke aus Grischa, Selection, Mystic City und einigen anderen bekannten Dystopien. Wäre alles nicht so schlimm, wenn ich wenigstens ETWAS Eigenes entdeckt hätte oder das Ganze neuartig und spannend umgesetzt worden wäre, aber im Gegenteil: Das Konzept wirkt so krampfhaft auf „zum Verfilmen geeigneter Bestseller für Teenies“ getrimmt, dass es mich schüttelt. Leute, so auf Teufel komm raus geht das doch nicht!

Negativpunkt Nummer 2: Der Schreibstil.

Ganz zu Anfang fand ich ihn noch ok. Frohen Mutes habe ich mich in die neue Welt gestürzt und gehofft, auf eine spannende Reise mitgenommen zu werden. Was leider zu keinem Zeitpunkt geklappt hat. Das liegt zum großen Teil an der fehlenden Nähe zur Ich-Erzählerin Mare (zu ihr kommen wir gleich noch). Denn obwohl die Story von ihr erzählt wird, konnte ich nie in ihre Gedanken eintauchen. Stattdessen erscheint das Mädel ziemlich belanglos und kalt und lässt den Leser nie an ihren tieferen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Schade.

Hätte ich mich dann wenigstens mit tollen Nebencharakteren oder originellen Schauplätze ablenken können, es wäre ok gewesen. Aber auch da versaut mir der emotionslose und trockene Schreibstil alles. Es gibt zu viele Beschreibungen der Umgebung, die mich nicht interessierten, weil sie keine Bilder transportierten. Null. Nada. Es bleibt alles oberflächlich. Auch Mares plötzliche Verliebtheit in die Prinzen konnte ich kein Stück nachvollziehen, weil alles immer nur behauptet und erzählt und dem Leser unter die Nase gerieben wird nach dem Motto: „Schau her, genau so IST es.“ Das funktionierte bei mir aber nicht.

Negativpunkt Nummer 3: Die Charaktere.

Mare war eine der nervigsten und unsympathischsten Protagonistinnen, die ich je erlebt habe. Oberflächlich, unehrlich, selbstmitleidig, naiv und verdammt egoistisch. Wie sie alle zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzt und die Menschen belügt, die ihr nahe stehen, immer nur den leichtesten Weg nimmt und und und … Man könnte jetzt argumentieren, dass sie es alles für einen größeren Zweck, die Rebellion tut, aber ne, das kaufe ich ihr nicht ab. Dafür benimmt sich Mare zu passiv und tritt zu wenig für sich selbst und andere ein. Ich konnte irgendwann keinerlei Sympathie und kein Verständnis mehr für sie aufbringen. Ihr Schicksal war mir egal. Teilweise kam mir sogar der Gedanke: „Geschieht dir Recht, du doofe Pute!“ Kein gutes Zeichen.

Außerdem ist es mir ein Rätsel, wieso so viele tolle Typen auf sie stehen. Kann mir das mal einer erklären? Auch die anderen Figuren bleiben alle total blass. Bis auf die Schwester der Protagonistin und die beiden Prinzen, die wenigstens etwas interessanter gestaltet sind (und halbwegs lebendig wirken), ist mir niemand im Gedächtnis geblieben.

Nur leere Behauptungen, doch keine Emotionen

Je weiter ich gelesen habe, desto mehr und mehr wuchs meine Abneigung nicht nur gegen Mare, sondern auch gegen die Geschichte. Ich hätte sie jederzeit mühelos beiseitelegen können und war schon kurz davor, abzubrechen, da es mich einfach nicht interessiert hat, wie es weitergeht. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn mir der Autor seine Story mit aller Macht aufdrängen will und mir dabei keine Gelegenheit gibt, selbst nachzudenken und zu „sehen“. Stattdessen werden hier nur leere Behauptungen und bedeutungsvolle Sprüche in den Raum geworfen, die mich nicht überzeugt haben. Alles behauptet, nichts gefühlt. Es wird immer und immer wieder auf denselben Tatsachen herumgehackt. Wie oft habe ich gelesen: „Mare muss vorsichtig sein, weil wirklich JEDER sie verraten kann.“ Oh Mann. Das habe ich schon beim ersten Mal kapiert. Außerdem: „Mare ist so ein armes, bescheidenes Mädchen, das für immer rot im Herzen bleiben wird, man darf ihr rotes Blut nicht entdecken und sie tut das alles nur für ihre Familie und blablabla …“ Gähn. Seufz. Schnarch.

Auch das Ende konnte nichts retten

Noch ein Wort zu den viel gelobten Wendungen am Ende. Sie haben mich als einziges durchhalten lassen, weil ich gehört habe, dass sich die Geschichte noch steigert, actionreich und überraschend wird. Naja. Wirklich überrascht war ich nicht. Ich hatte mit der Wendung irgendwie gerechnet (nachdem mir ja nun zigmal eingeschärft wurde, dass wirklich JEDER sie verraten kann, ihr erinnert euch?). Auch das mit der Person, die ganz am Ende auftaucht, habe ich von Anfang an geahnt. Und auch wenn es wenigstens noch ein bisschen spannend wurde, hat mich das Finale seltsam kalt gelassen. Hier drängte sich wieder der Gedanke auf: „Haha, selbst Schuld, du blöde Kuh!“ Der actionreiche Kampf war ganz nett, aber nicht mitreißend beschrieben, sodass ich nur ein teilnahmsloser Zuschauer war und nicht „in Charakter“. Das war wohl mein Problem mit dem ganzen Buch: Außen vor, statt mittendrin …

Wenn wenigstens EIN Aspekt von den oben genannten gut umgesetzt worden wäre, hätte ich über ein paar Schwachstellen hinwegsehen können, aber so bleibt leider nur viel heiße Luft und viel Lärm um Nichts. Meine Gedanken nach dem Lesen der letzten Seite waren in etwa: „Aha toll. Und was sollte das jetzt alles?“

Fazit

Die rote KöniginOje. Da hab ich mich jetzt ein bisschen mitreißen lassen beim Meckern. :D Aber genau so habe ich es empfunden. Seid mir nicht böse, wenn euch die Geschichte gefallen hat. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, aber MEIN Buch war es eben nicht. Die Fortsetzungen werde ich mir schenken, weil es mich nicht im Mindesten interessiert, wie diese lahme Story um eine unsympathische Protagonistin weitergeht. Und es zu viele andere tolle Bücher gibt, die mich WIRKLICH begeistern können. Und der Film? Kommt drauf an. Vielleicht wird er aus der Videothek ausgeliehen, wenn’s so weit ist. Oder auch nicht. ;)

Und wer von euch hat das Buch auch gelesen? Wie hat es euch gefallen? Stehe ich mit meiner Meinung alleine da oder erging es jemandem ähnlich? Auch Fans können sich hier natürlich zu Wort melden. ;) Ich bin nämlich immer wieder fasziniert wie unterschiedlich die Meinungen ausfallen können!

Victoria Aveyard: Die rote Königin | 512 Seiten | Hardcover | Carlsen Verlag | 978-3-551-58326-0 | 19,99 Euro

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26 Kommentare

  • Antwort Wortmagieblog 9. Juli 2015 at 15:25

    Hallo Kristina,

    ich kann verstehen, dass du das Buch verrissen hast. Auch für mich hat es nicht das gehalten, was ich mir fast ein Jahr lang versprochen habe. Besonders deine Abneigung gegen Mare (was ist das überhaupt für ein bescheuerter Name? oO) empfinde ich fast ganz genauso. Wie dieses Mädchen Tag für Tag überlebt, ist mir ein Rätsel. Sie ist dermaßen unaufmerksam und… langsam im Kopf. Bis die was checkt, das dauert. Und wie das eben so ist, wenn so eine Person versucht, Pläne zu schmieden, implodieren all ihre Vorhaben natürlich ganz von selbst. Außerdem hat sie einen richtig unangenehmen Charakter – grob, roh, unsensibel.
    Doch ich glaube, am meisten gestört hat mich wirklich die politische Situation des Landes. Das ist so unrealistisch und kurzsichtig konstruiert. Ein 1.000-jähriger Krieg. Hmhm. Klar. Das Land wäre längst pleite, mal ganz davon abgesehen, dass man sich doch fragen muss, wie schnell sich die Reds vermehren, wenn sie ständig an die Front geschickt werden können. Läuft vielleicht anders als bei Menschen unserer Realität? Eher wie bei Kaninchen?
    Dann diese Rebellenbewegung. Yay, stürzen wir ein Land, das sich im Krieg befindet, zusätzlich in einen Bürgerkrieg. Super Sache. Ich begreife nicht, warum Vicoria Aveyard da nicht auf ihre eigene Figur gehört hat. Prinz Cal erklärt Mare, weshalb die Rebellen dem Land eigentlich nur noch mehr schaden als nützen. Aber nein, wir brauchen ja ein paar Freiheitskämpfer, die für die gute Sache jede Menge richtig blöde Dummheiten anstellen.
    Ganz ehrlich, wenn man keine Ahnung von Politik hat, soll man es sein lassen.

    Ich gebe zu, ich hab mich ein bisschen von dir anstecken lassen, aber es hat wirklich Spaß gemacht, noch mal auf allen Punkten herumzutrampeln, die mich geärgert haben. :D
    Insgesamt fand ich die Grundidee allerdings nicht so schlecht. Eine Monarchie der X-Men. Ich steh auf SuperheldInnen. :D Deswegen werde ich zumindest noch den zweiten Band lesen. Danach… mal sehen. :)

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • Antwort Kristina 12. Juli 2015 at 18:34

      Hallo Elli!

      Wow, danke für deinen superlangen und interessanten Kommi! :)

      Puh, da bin ich echt erleichtert, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt! Mare ist wirklich mein weiblicher Hasscharakter Nr. 1.

      Alles, was du ansprichst, hat mich auch gestört. Als Prinz Cal Mare das erklärt hat, dachte ich mir auch: Ja genau, er hat Recht! Und wozu diese ganze sinnlose Rebellion (ohne Plan und überhaupt), das hat sich mir bis heute nicht ganz erschlossen. Schon komisch, dass ich dann eher auf Cals Seite stand als auf Mares…

      Du siehst: Wir sind uns einig! :D

      Ganz ganz liebe Grüße und ich hab mich sehr über deinen Kommi gefreut! <3

  • Antwort Horst Berger 12. Juli 2015 at 18:54

    Hallo Kristina,
    Ich habe deinen Kommentar zu „Die rote Königin“ gelesen. Und weil ich normalerweise bei Amazon zuerst mit den 1 und 2 Punkt-Rezensionen beginne (wenn welche vorhanden sind), habe ich auch bei Sonja Buddensiek begonnen, die eine sehr ausführliche Lesermeinung geschrieben hat. Wenn ich es richtig sehe: Das Buch hat es mit seinen Themen, viel Dystopie und viel Liebe, wohl ausschließlich auf Frauen abgesehen. Es hat mich ein wenig interessiert, weil so viel Wind darum gemacht wird. Nein, ich werde es mir wohl doch nicht kaufen. Dein Kommentar hat mir bei meiner Entscheidung geholfen. Danke dafür.
    Horst Berger

    • Antwort Kristina 13. Juli 2015 at 21:23

      Hallo Horst!

      Danke für deinen Kommentar, ist ja interessant zu lesen, wie du hier auf unserem Blog gelangt bist. :) Ich lese bei einem Buch, das mich interessiert, auch immer zuerst die schlechten Bewertungen. Das ist meist aussagekräftiger als 5-Sterne-Schwärmereien. Ja ich würde auch sagen, dass es schon irgendwie ein typisches „Mädchenbuch“ ist. Leider ist der Wirbel um die Geschichte meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt… Schön, wenn ich dir bei einer Entscheidung helfen konnte, das freut mich! :)

      Liebe Grüße!

  • Antwort Chrissi 18. Juli 2015 at 16:02

    Oh, ich kann dich nur allzu gut verstehen xD
    Ich hab das Buch als Leseexemplar bekommen und mich auch draufgestürzt…der Sturz endete nach etwa 150 Seiten. Da wollte ich einfach nicht mehr.
    Sowas von null Spannung, null Sympathie oder von mir aus auch Antipathie. Einfach nix, rein gar nix. Manchmal ist es ja schon toll, wenn man einen Charakter abgrundtief hasst, weil er einfach so authentisch und einfach widerwärtig ist. Dann empfindet man wenigstens etwas. Aber dem Buch und seinen Charakteren konnte ich gar nichts abgewinnen…leider. Hätte was tolles werden können.

    • Antwort Kristina 27. Juli 2015 at 20:59

      Hallo Chrissi! :)

      Gott sei Dank bin ich mit meiner Meinung nicht alleine, ich hab ja echt schon an mir und meinem Geschmack gezweifelt… xD

      Ich war am Anfang ja noch guter Dinge, dachte da kommt was Großes auf mich zu, aber dann… NICHTS. GAR NICHTS. Kann dich total verstehen, dass du dann abgebrochen hast. Bringt ja nichts, sich durchzuquälen. Ich hätte auch abgebrochen, bin aber dabei geblieben, weil es ein Geburtstagsgeschenk war und ich auf die Wahnsinns-Wendung gewartert habe. Tja, ich kann dir sagen, du hast nichts verpasst. ;) Und ich weiß genau, was du meinst: Es kam einfach keinerlei GEFÜHL beim Lesen auf. Es war irgendwie seltsam neutral und die Story und Charaktere blieben auch mir fern. Ne ne ne, das war nichts. Alles sehr lieblos runtergeschrieben, meiner Meinung nach. Schade, schade, schade.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommi! Hab mich gefreut. :D

  • Antwort Naoki 22. Juli 2015 at 0:20

    Hi,

    Ich dachte auch schon, ich sei ein Alien. Überall nur tolle Rezensionen und ich mag das Buch nicht. Mare war mir auch unsympathisch. So dämlich! Gerade das mit den Kameras… Aber das auch der Verbündete (ich hoffe ihr wisst, wen ich meine, habe den Namen vergessen) nicht darauf gekommen ist, obwohl er vorher extra auf sowas aufmerksam macht…

    Aber am schlimmsten waren die Logikbrüche: Zum einen, wie erwähnt, ist dieser Krieg nicht möglich. Das Land dürfte schon lange ausgeblutet sein. Dann habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Ist Mare etwa noch nicht in der Pubertät? Oder funktioniert die Vermehrung dort anders? Weil die Behauptung, eine (fast) erwachsene Frau wisse nicht, wie ihr Blut aussieht… Na ja. Und irgendwie muss diese Angelegenheit ja auch am Hof verborgen werden. Dann Cal: Trotz Übertragungen in die Stadien wird er nicht erkannt?

    Weil ich die Kämpfe und die Idee mochte, leihe ich mir den zweiten Band aber vielleicht doch irgendwann aus.

    LG

    Naoki

    • Antwort Kristina 27. Juli 2015 at 21:12

      Hallo Naoki!

      Danke für deinen Kommi! Du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass doch so viele Leute meiner Meinung sind. :)

      Hach ja die Logikbrüche. Damit hatte ich auch so meine Probleme. Fand einiges nicht gut ausgearbeitet und nicht überzeugend. Es läuft alles zu glatt und reibungslos und viel zu vorhersehbar ab. Ich weiß auch nicht. Mare ist auch wirklich schrecklich nervtötend. Überhaupt waren alle Charaktere Stereotypen und so furchtbar farblos.

      Wenn wenigstens EIN Aspekt mir gefallen hätte. Schreibstil, Charaktere oder die Story. Aber das einzige, was ich mochte, war die Idee. Die hätte nur eine bessere Umsetzung verdient. *seufz*

      Ganz ganz liebe Grüße!

    • Antwort Clara 17. Juni 2016 at 17:44

      Hallo Naoki,
      Ich glaub du hast da was lasch verstanden (oder ich je nach dem). Mare weiß welche Farbe ihr Blut hat; darum geht es ja auch: sie ist eine rote hat aber trotzdem besondere Kräfte.
      Und ich hab nicht ganz verstanden wo du meinst, dass Cal nicht erkannt wird? Von ihr? Oder in der Knochenarena? Es wäre toll wenn du mir das sagen könntest

  • Antwort Timo 28. September 2015 at 17:02

    Eure Verissbücher sind beides tolle Bücher, wenn ihr keine Ahnung von Dystopienbücher habt dann solltet ihr gefälligst aufhören diese zu lesen. Beide gehören zu meinen Lieblingsbücherin. Besonders gehören keine Bücher zerissen, jeder Autor denkt sich was bei einem Buch.
    Aus meiner Sicht aus Bibliotheksassistent ist dein Blog auf den ich nur durch Amazon gestoßen bin einfach nicht fachlich genug.
    Zu Red Queen:
    – Mer schließt sich dem Widerstand an
    -Prinz der im Schatten von Kronprinzen steht ebenfalls.

    • Antwort Sandy 28. September 2015 at 17:30

      Hallo Timo,

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass dir das Buch beim Lesen Spaß gemacht hat und du dich nicht geärgert hast wie manch anderer, dem es nicht gefallen hat. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.

      Du hast recht. Jeder Autor hat eine Leistung vollbracht mit seinem Buch – mancher mehr, mancher weniger. Gleiches gilt nicht nur für Buchautoren, sondern auch für Autoren anderer Texte. Wenn man analysiert, seine Meinung sagt, kommentiert, sollte man das immer respektvoll tun und nie herablassend oder pauschalisierend.

      Viele Grüße,
      Sandy

  • Antwort Aleshanee 6. April 2016 at 9:00

    Hi!

    Na dann bin ich ja beruhigt, dass ich mich von dem Hype nicht habe anstecken lassen :D
    Ein bisschen abwarten wollte ich sowieso, weil ich auf die Fortsetzungen gewartet hätte, aber so richtig begeistert waren dann doch recht wenige von dem Buch ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

  • Antwort Mara 13. Juni 2016 at 18:34

    Jaaaa, exakt so ging es mir beim Lesen auch!
    Ich hab deine Rezension hier gerade über Amazon gefunden und sie trifft es einfach komplett! Schön, dass noch jemand das Buch nicht ganz so toll fand :D

    Mare war für mich wahrscheinlich eine der unsympathischsten Protagonistinnen aller Zeiten! Ich meine, ganz ehrlich, das Mädchen ist doch einfach nur doof! Am meisten aufgeregt hat mich die Sache mit den Kameras – ständig bringt sie sie zum Ausfallen, kommt aber nie auf den Gedanken, dass das mal jemandem auffallen könnte? Hallooo?
    Und dann Maven und Cal. Hms. Natürlich stehen beide auf sie und natürlich ist Mare einfach grandios und toll und beeindruckend. Meh.
    Genauso genervt hat mich die Handlung an sich, weil da auch nicht wirklich viel Logik zu finden war. Vor allem die Rebellen waren ziemlich sinnfrei!
    Ich bin noch am Überlegen, ob ich den zweiten Band lesen soll – auf der einen Seite will ich mir das eigentlich nicht antun, auf der anderen bin ich doch irgendwie gespannt, was Mare da wieder komplett hirnloses macht :D

    Liebe Grüße!

  • Antwort Clara 17. Juni 2016 at 18:17

    Hallo,
    Da merkt man wie unterschiedlich Geschmäcker sein können!! Ich fand das Buch toll und dachte die ganze Zeit ihr redet von jemand anderem.
    Zur Protagonistin kann ich nur sagen dass ich Mare super finde. Ich finde es gut dass sie nicht eine komplett gute oder komplett böse ist und nicht so perfekt wie die meisten Protagonisten aus anderen Büchern. Ich finde auch dass sie relativ schnell beginnt ihre Kräfte zu kontrollieren. Klar als sie von Shades Tod erfährt rastet sie ein bisschen aus aber sonst hat sie sich relativ früh gut im Griff.
    Zu Maven und Cal: ich finde es sehr gut dass es ( meiner Meinung nach) nicht so klischeehaft ist, wie bei vielen anderen Büchern. Es ist nicht so dass Cal und Mare „füreinander bestimmt sind“ und zwischendurch hab ich mir fast schon gewünscht dass sie mit Maven zusammenkommt.
    Das Ende hat mich total überrascht; ich hab das wirklich nicht erwartet und dachte eher das „jeder kann jeden verraten“ bezieht sich eher darauf dass Cal ihr und Maven nicht geholfen hat.
    Den Schreibstil finde ich eigentlich auch ganz gut. Er hat zwar manchmal dieses überdramatische, was mich sonst immer eher stört, aber komischerweise find ich das diesmal gar nicht so schlim. Auch sonst ist der Schreibstil sehr flüssig.
    Also allgemein ist das Buch eins meiner absoluten Lieblinge geworden und ich freu mich wahrnsinnig auf den zweiten Teil:)

  • Antwort Larissa 26. August 2016 at 22:27

    Hallu,

    ich kann deine Meinung und deine Argumente teilweise gut verstehen jedoch denke ich anders. Erstmal zu Mare, okay ich muss zugeben der Name sorry aber wer kann den bitte aussprechen? Naja ich finde aber das sie eigentlich eine ganz interessante Persöhnlchkeit hat und ich größtenteils auch ihre Denkweise nachvollziehen kann. Sie wirkt schon etwas distanziert aber ich steh da irgendwie drauf XD Die Handlung hat mich eher umgehauen als gelangweilt.

    *Vorsicht Spoiler *

    Ja ich muss zugeben dass sie „plötzlich“ in lebensbedrohlichen Situationen diese Gabe hat war echt nicht so überraschend aber dann die Verlobung, dass auch Maven sich der Garde angeschlossen hat und besonders das Ende dass sich Maven gegen Cal und Mare gewendet hat fand ich eine gute Wendung zumal ich an dem Punkt einfach keine Ahnung mehr hatte wem man noch trauen kann, denn weder Cal (der mich eher enttäuscht hat als er sich gegen Mare gewendet hat) und Maven ja sowieso nicht. Den Kampf in der Knochenarena fand ich eigentlich gut beschrieben nur die Rettung am Ende fand ich fehl am Platz.

    * Spoiler Ende *

    Die Gaben finde ich richtig interessant wobei sie im zweiten Teil noch viel besser werden;)
    Als kleine Kritikpunkte muss ich nur nennen dass die Pläne die sie schmieden und die Schauplätze nicht so gut beschrieben sind.

    Als Fazit kann ich nur sagen dass ich ein großer Fan vom Buch und auch von zweiten Band bin. Die Situation des Landes finde ich interessant wenn auch nicht so realistisch dargestellt aber darüber kann ich persönlich hinwegsehen.

    Ich fand es echt interessant mal eine negative Meinung über das Buch zu hören, da ich aus meinem Freundeskreis bis her nur Gutes gehört habe.

    Naja dann tschüssi
    Larissa

    • Antwort Kristina 29. August 2016 at 18:20

      Hallo Larisssa!

      Wow, danke für deinen megalangen Kommi und deine Sicht der Dinge! :) Es ist natürlich alles Geschmackssache und ich bin immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich die Meinungen zu bestimmten Büchern ausfallen… ;)

      Liebe Grüße zurück!

  • Antwort Ann 11. September 2016 at 18:33

    Ahoi,
    Also ich lese es gerade und will auch mal was loswerden :D Bin noch nicht fertig aber nur so ein Versacht, ich habe i wie das Gefühl dass Shade gar nicht tot ist (wäre typisch für bücher dieser art). Ich liebe eigentlich Fantasy aber habe von Anfang an nicht verstanden wie das hier so ein Ultra Bestseller werden konnte.

    Mare
    Mare ist tatsächlich echt unsympathisch. Das kam mir vor allem durch ihre pessimistische „streetwise“ Art vor, wie sie versucht super cool zu sein. Außer einem männlichen Freund, der natürlich in sie verliebt ist hat sie auch keine Freunde, was ja eigentlich kein Wunder ist. Später jammert sie dann nur noch rum, wie ungerecht das Leben zu ihr ist und wie sehr sie in Gefahr schwebt usw. Das wird tatsächlich viel zu oft wiederholt.

    Die lovestory
    Was bitte mag sie an Maven nicht? Klar er muss am Ende i wie der Böse sein, damit keiner Mare aus Mitleid an Maven hasst. Mir tat er zumindest ne Weile lang ziemlich leid da er sich viel Mühe gegeben hat und echt freundlich war. Und was ist so toll an Carl? Sie war zwei mal mit ihm unterwegs, hat kaum mit ihm gesprochen, weiß nichts über ihn und dann auf einmal BAM romatisches Tanzen, ihre teenie selbstzweifel monologe und er küsst sie aus unerfindlichen Gründen. Das ist unrealistischer und dämlicher als Twilight.

    Mit Mare hätte ich mich abgefunden, revolutionen find ich immer gut, sollen sie doch alle sterben. Aber die Lovestory ist sowas von durchsichtig und mainstream, dass es mich schon fast wütend macht.
    Beim Lesen des Klappdeckels hab ich mir vorgestellt wie sie einen grausamen Vergewaltiger heiraten muss und ihr heimlicher Geliebter ihr einziger Lebensanker wird. Hab mir auch alles viel mittelalterlicher vorgestellt bis das wort „motorrad“ kam. Naja wieder ein 0815 Teenie Drama.

  • Antwort Eni 22. April 2017 at 16:44

    Ich bin ganz deiner Meineung!
    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen dachte ich mir das kann noch werden, aber dann gieng es mit jerder Seite immer schwerer.
    Der eine Prinz, dessen Mutter tot ist („heul“).
    Der Andere , dessen Mutter ein Biest ist, der Mare aber vor ihr beschützt.

    Die gesammten Charaktere waren wie du gesagt hast lasch und der Erzählstill trocken.

    Als ich mir denn 2. Band dann aus der Bib ausgelien hatte habe ich nach 20 Seiten aufgehört und mir gedacht was das doch für ein Scheiß ist.

    Eni

    • Antwort Kristina 26. April 2017 at 22:50

      Hallo Eni!

      Danke für deinen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn ich sehe, dass ich mit meiner Meinung nicht allein dastehe… ^^ Den zweiten Band habe ich mir erst gar nicht angetan, das würde mich nur unnötig aufregen… xD

      Viele liebe Grüße!

  • Antwort 10 inspirierende Blogpostideen für Buchblogger - Tintenmeer 19. Mai 2017 at 15:52

    […] —> Rezension zu Panem —> Rezension zu Die rote Königin […]

  • Antwort fachfrauträume 8. August 2017 at 12:57

    Ich finde die ersten beiden Bücher erzählen wirklich nichts neues.
    Wie so oft schon ist es eine Kombi aus Panem, Selection und „all dem“.

    GUT finde ich aber wie ihre kraft die Elektrizität zu kontrollieren beschrieben worden ist.

    Der 3. BAND!!
    Er hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Die Autorin hat sich die Kritik wohl zu Herzen genommen ;).
    Deutlich spannender; manipulationen, bessere Beschreibung und und und.
    Dieser teil lohnt sich dann doch noch zu lesen :).
    Schönen Tag noch

  • Antwort Diuk 19. Oktober 2017 at 21:26

    Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen, es ist ein Fantasyroman, nicht mehr und nicht weniger. Es muss nicht immer alles bis ins Detail analysiert werden. Selbst ich als Mann habe alle drei Teile verschlungen, habe mich ohne Vorurteile in diese Welt entführen lassen und konnte den wirklich tristen real existierenden Alltag unterhaltsam mal hinter mir lassen. Ich kann die Kritik einfach nicht nachvollziehen, aber jeder hat halt seine eigene Auffassung der Geschehnisse, und das ist völlig ok.

  • Antwort Hannah 18. März 2018 at 16:10

    Hey,
    an manchen Punkten kann ich sehr wohl verstehen warum du das Buch nicht magst,
    aber ich persöhnlich dachte immer das Blog wie dieser hier auch mindestens eine kurze Beschreibung des Buches ohne ich-kotz-mich-aus Sicht haben sollte.
    Die teils unverständlichen Handlungen von Mare oder den Prinzen wird mit jeder Fortsetzung besser Aufgeklärt und das Buch (bzw. die Bücher) wurden für mich dadurch immer Spannender.
    Klar muss auch ich zugeben das manche Stellen der Story echt durchsichtig sind und ich mir auch manchmal dachte so dumm kann man doch nicht sein, aber gerade in der Fortsetzung wo Mare zusammen mit der Rebellion die Menschen aus dem Gefängnis Befreit kommt ihr Charakter, die Nähe zu ihrem Bruder sowie weitere, sehr menschliche charakterzüge zum Vorscheinen.
    Was ich dir gerne auf dem Weg geben würde, wäre, demnächst Bücher die du extrem langweilig findest nicht von Anfang an komplett runter zu machen, da es dadurch auch schnell man zu Problemen mit Menschen kommen könnte, denen die Geschichte wirklich gefallen hat. Lg Hannah

  • Antwort Mercedes Sengel 2. Oktober 2018 at 17:14

    Hi,
    Ich muss ehrlich sagen, die Farben des Blutes Reihe ist meine absolute Lieblingsreihe. (Wobei ich sie auf Deutsch sowie auf Englisch gelesen habe und sie im Original noch einmal wesentlich besser finde). Oft wurde der Schreibstil der Autorin kritisiert , nur da ich davon ausgehe, dass du nur die übersetzte Version gelesen hast, muss man klar sagen, dass einiges an Liebe zum Detail beim Übersetzten verloren geht bzw. Phrasen einfach nicht so gelingen. Das kann man kaum vermeiden, ich habe bisher nur sehr wenige, äußerst gut übersetzte Bücher gelesen.
    Was mir an der Reihe außergewöhnlich gut gefällt ist, dass Mare (ich mag den Namen übrigens genauso wie die anderen aus dem Buch) eben keine 0815 Heldin ist – sie ist ein eigenwilliger Charakter und mich hat es sehr begeistert ihre Entwicklung in den 4 Bänden zu beobachten . (Eine Hilfe war sicher, dass ich mich wahnsinnig gut mit der Protagonisten identifizieren kann). Übrigens ist diese Reihe meiner Meinung nach eine der einzigen, in denen es mit jedem Band spannender wird und sich am Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt.
    Jedem soll seine Meinung bleiben, aber ich persönlich habe aus meiner Sicht noch nie ein authentischeres Buch gelesen.
    Und wer sich darüber aufregt, dass es Klischeehaft (Ich verstehe nicht, warum das so verurteilt wird – warum nicht ein bisschen von Klischees träumen ?) oder gar unrealistisch ist (Betreff: Magische Kräfte) hat sich vielleicht im Genre vergriffen – denn meiner Ansicht nach macht ein gewisser Zauber und Drama erst Fantasy aus :)

    Liebe Grüße
    Mercedes

  • Antwort Teres 1. November 2018 at 21:48

    Kann mich bitte einer Aufklären, warum Cal rote Blutergüsse durchs Training hat, obwohl er silbernes Blut hat? Die Frage beschäftigt mich schon seit ich diese Stelle gelesen hab und das ist schon ne Woche her.. denn aus Aveyards Anatomie Aufbau wäre das ja eigentlich gar nicht möglich oder hab ich was verpasst?oO dieser Logikfehler stört mich irgendwie am meisten von allen :D

  • Antwort Gehypte Bücher, die ich nicht gelesen habe | Tintenmeer 20. März 2019 at 13:58

    […] das mir in den Sinn kam, war „Die rote Königin“. Kristina hat es gelesen und einen Verriss dazu geschrieben. Mir wäre es hier sicher ähnlich gegangen, wenn ich mir ihre Argumente […]

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