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{Kolumne Gedankenflut} Klischeemüdigkeit und Leseflaute

Ihr Lieben, es wird Zeit, dass ich mir etwas von der Seele schreibe, was mich nun schon seit Monaten belastet. Momentan befällt mich ein komisches Phänomen. Lesemüdigkeit kann man es nicht nennen, dafür lese ich zu viel – man schaue sich nur mal mein Lese-Logbuch mit ca. 7 Büchern im Monat an. Es kann also nicht an der Quantität liegen. Das tut es auch nicht. Es liegt an der Qualität, und das ist viel, viel schlimmer. Aber von vorn …

Wie mich die Klischeemüdigkeit
fast in eine Leseflaute trieb

In den letzten Monaten schnappte ich mir ein Buch nach dem anderen und es flutschte auch ziemlich gut, sodass ich dieses Jahr schon 30 Bücher gelesen habe (und das trotz und mit meiner Babymaus ^^). Leider schlich sich dabei immer wieder ein komisches Gefühl ein. Dieses Gefühl brachte mich dazu, ein eigentlich gut geschriebenes Buch genervt zur Seite zu legen bzw. vom Reader zu löschen. Andere Leser liebten diese Bücher heiß und innig, nur mich erreichten sie nicht. Ich fand sie langweilig und flach. Was war bloß los? Lag es an den Autoren? Oder gar an mir? Ich habe mir schon ernsthafte Sorgen um meine Lesegewohnheiten gemacht, aber dann schlug mir die Erkenntnis wie Newton der berühmte Apfel auf den Kopf: Ich habe akute Klischeemüdigkeit!

Was ist das denn zum Henker? Ist das ansteckend? Und heilbar? :D Kurz gesagt: Im Moment reagiere ich extrem empfindlich auf Klischees jeglicher Art. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Vielleserin bin, aber auf jeden Fall ist es das böse kleine Klischeeteufelchen, das mir viele Bücher vermiest. Ganze sechs Bücher habe ich in letzter Zeit abgebrochen und ich glaube nicht, dass ich sie irgendwann wieder in die Hand nehmen werde. Dafür gibt es zu viele gute Geschichten da draußen! Andere Bücher habe ich, wie ihr im Lese-Logbuch seht, nur mit 1-3 Sternen bewertet, weil sie mich einfach nicht gefesselt und mit Klischees um sich geworfen haben. Mich stören nun mal sämtliche Oberflächlichkeiten bei den Charakteren, der Handlung, den Beschreibungen und und und … Sie lassen mich mit den Augen rollen, genervt aufstöhnen und vermiesten mir schließlich die ganze Lektüre. Bis ich fast in eine Leseflaute gefallen wäre …

Gesammelte Beispiele,
die ich nie mehr lesen mag

Wovon spricht die Tante denn da? Ein paar Beispiele (die Liste ließe sich noch ewig erweitern):

  • die stille, graue, unscheinbare Maus, die nicht weiß, wie hübsch/klug/mutig sie eigentlich ist bis zum obligatorischen Makeover/Umstyling/was auch immer, dazu entdeckt sie in der Fantasyliteratur noch, dass sie verborgene magische Kräfte hat, die stärker sind, als die der anderen *gähn*
  • die behauptete Liebe auf den ersten Blick, die ich kein Stück fühlen kann, weil der männliche Part viel zu hübsch/nett/hilfsbereit/sportlich und perfekt ist, eben zu schön, um wahr zu sein, solche perfekten Männer gibt es nämlich nicht *Augen roll*
  • dieser hat nur Augen für unser graues Mäuschen, trägt sie auf Händen und bringt sie dazu, sich selbst göttlich zu fühlen *urgs*
  • die obligatorische Selbstbeschreibung vor dem Spiegel zu Anfang der Geschichte, alternativ auch das Spiegelbild im Wasser oder in einer Fensterscheibe
  • Aufwachen zu Beginn einer Geschichte oder zum Kapitelbeginn, einschlafen oder in Ohnmacht fallen („und alles wurde schwarz“) zum Kapitelende (da schlaf ich gleich mit ein)
  • die einzigen Beziehungsstolpersteilne sind dann ein paar an den Haaren herbeigezogene Missverständnisse, die mit ein bisschen Grips und Mundaufmachen hätten geklärt werden können
  • Actionszenen wie Ausbrüche, Verfolgungsjagden und Kämpfe, die viel einfacher ablaufen, als die Protagonisten (und der Leser) sich das vorgestellt haben, denn Wache A ist kurz durch einen Steinwurf abgelenkt, während Wache B glücklicherweise auf einer dringenden Versammlung ist und Wache C ein Volltrottel, der nicht zwei Meter geraudeaus schauen kann (oder alternativ seine Brille vergessen hat), so kann unsere Heldentruppe unbemerkt und ohne einen Kampf entschlüpfen. Man lernt in jedem Schreibratgeber, dass die Gegner genau so schlau wie die Hauptfiguren sein sollen und man es seinen Protagonisten so schwer (nicht leicht!) wie möglich machen soll, denn ohne Hindernisse keine Spannung, und ohne Spannung keine Geschichte!
  • totgeglaubte Charaktere, die einen dramatischen, aufopferungsvollen Buchtod gestorben sind und angemessen betrauert wurden, leben auf einmal doch noch, weil der Autor sich nicht getraut hat, es wirklich „durchzuziehen“, da fühle ich mich immer etwas verarscht. Warum die Toten nicht einfach mal in Frieden ruhen lassen?
  • schlimme Verletzungen, die in Windeseile heilen oder einfach unter den Tisch fallen, sodass unser lieber Protagonist mit einer Kugel im Bein einen Marathon über Stock und Stein läuft, denn er muss ja irgendwie entkommen *seufz*
  • die quirlige, peppige, Mut machende beste Freundin, die alles locker nimmt und die Protaginistin (unsere graue Maus) aufbaut, gern auch in Verbindung mit Punkt 1, dem Makeover
  • absehbare Happy Ends, bei denen die Probleme mit einem Fingerschnipsen aus der Welt geschafft werden und am Ende sie ihn und er sie kriegt und nebenbei noch die Welt gerettet wird (selbstverständlich ohne Verluste, denn die Totgeglaubten leben ja wieder, siehe oben) und alle zusammen in den Sonnenuntergang reiten
  • Bösewichte, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen (wozu eigentlich?) und die nur böse sind, um böse zu sein
  • oberflächlicher Schreibstil, der nur Beschreibungen aneinanderreiht, nur behauptet, ohne es den Leser fühlen zu lassen, z. B. beim Objekt der Begierde blumige Beschreibungen der Augenfarbe (war es jetzt grün mit braunen Sprenkeln oder braun mit grünen Sprenkeln?), sowie eine karamellfarbene Haut, eine Stimme wie Honig, ein Gesicht wie aus Stein gemeißelt, ein markantes Kinn, …, die Protagonistin, die jedes Mal erschauert oder von einem Blitz durchzuckt wird, wenn ihr Traumprinz sie berührt, jegliche Form von Seelenverwandschaft, denn das wurde schon so oft bemüht, dass ich es nicht mehr hören kann, „sie nickte stumm“ (kann man auch geräuschvoll nicken?), „und dann hüllte Schwärze mich ein“ (zu oft gelesen – die berühmte Ohnmacht) usw.

Eine aussagekräftige und unterhaltsame Liste mit 33 Klischees, auf die man nie zurückgreifen sollte, findet ihr übrigens auch auf autorwerden.net.

Wenn Klischeeteufelchen
mir das Lesen vermiesen

Die Liste ließe sich noch ewig fortsetzen, aber ich glaube, ihr wisst, was ich meine. :) Diese bösen nervigen Klischeeteufelchen sind mir jetzt öfter über den Weg gelaufen. Sie sind ja nicht grundsätzlich schlecht (ohne die meisten von ihnen funktioniert kein Mainstream-Liebesroman) und nicht umsonst haben sie sich bewährt und werden gerne verwendet, nur muss man auch wissen, wie. Es muss überzeugend und individuell umgesetzt werden, kurz: Der Autor muss sich das Klischee zu eigen machen, es erweitern, mit Leben füllen oder ins Gegenteil verkehren. Wenn er das nicht kann, sollte er es lieber gar nicht benutzen.

Ich habe jetzt mehrere Bücher hintereinander gelesen, in denen es so war und habe einige davon genervt abgebrochen. Momentan reagiere ich da echt allergisch drauf und es macht sich eine kleine Leseunlust breit, die, wenn ich nicht aufpasse, zur Leseflaute werden kann. :( Das ließ mich sogar an meinen Lesegewohnheiten zweifeln: Liegt´s vielleicht an mir? Bin ich zu kritisch? Suche ich mir die falschen Bücher aus? Verlange ich zu viel? Ich sage: Nein! Denn ich opfere meine wertvolle Freizeit, um mich in unbekannte magische Welten entführen zu lassen, um in Atem gehalten zu werden, mit Herzrasen und einem Lächeln auf den Lippen oder Tränen in den Augen. Und nicht weniger als das erwarte ich von den Autoren.

Lebenszeit ist zu kostbar
für schlechte Bücher

Das klappt aber nur, wenn ich vollends in den Charakteren und der Geschichte aufgehen kann. Am besten geht das, wenn ich echte, tiefgründige Menschen mit Ecken und Kanten vor mir habe; lebendige Wesen, die atmen und Fehler machen. Ist das nicht gegeben, kann ich das Buch abschreiben. Wenn mir die Charaktere egal sind, ist es auch die Geschichte. Auch wenn das etwas hart klingt, aber das Buchabbrechen ziehe ich von jetzt an konsequent durch, denn meine Lebenszeit ist kostbar. Zu kostbar für schlechte Bücher.

Wenn die Charaktere aber lebendig sind, ergibt sich der Rest von selbst. Vor allem die tiefgründigen Lebensweisheiten und Zitate, die ich so in Büchern liebe. Es gibt auch einige wundervolle Lieblingsautoren da draußen, die das schaffen (*zu unseren Verborgenen Schätzen rüberlins*). Und an die halte ich mich momentan, um der drohenden Leseflaute entgegen zu wirken, denn da weiß ich, was ich habe. Ihr Autoren, fühlt euch angesprochen und gedrückt – vielen Dank für tolle Leseerlebnisse – jedes Mal aufs Neue für immer und ewig! <3

Trotzdem werde ich es nicht aufgeben, auch neue Autoren für mich zu entdecken. Ich brauche ja auch neues Verborgene Schätze-Futter. ^^ Und es kann ja auch nicht immer nur Highlights geben, das ist mir klar. Denn erst durch die Lowlights weiß man die grandiosen Autoren richtig zu schätzen. Und etwas habe ich auch aus den schlechten Storys und Klischees gelernt: Dass ich Klischees nicht mag und ich in Zukunft einen großen Bogen um sie machen werde.

Ein lieb gemeinter Aufruf

Mein Appell an all die Nachwuchsautoren da draußen: Steckt euer Blut, euren Schweiß, eure Seele, euer LEBEN in eure Geschichten! Macht euch die Hände schmutzig, macht euch „nackig“ und kommt aus eurer Komfortzone! Nur so können Charaktere lebendig werden und wichtige Themen bei uns Lesern ankommen. Nur so können Geschichten entstehen, die einen Fußabdruck in unseren Herzen hinterlassen und für immer bei uns bleiben.

Speist eure Leser nicht mit Oberflächlichkeiten ab, grabt tiefer, bis ihr zum Kern eurer Geschichte vordringt! Lasst eure Charaktere durch die Hölle gehen und am Ende die wohlverdiente Erlösung (oder eben auch nicht) auf sie warten. Lasst uns die Schönheit im Schrecklichen erkennen, schenkt uns leise menschliche Zwischentöne statt schwarz-weiß. Wenn es nicht wehtut, ist es nicht gut. Wenn es euch nicht auf irgendeine Weise unangenehm ist, ist es nicht gut. Wenn es euch nicht selbst Herzrasen bereitet, euch nicht beim Schreiben zum Lachen oder Weinen bringt, ist es nicht gut.

Traut euch, seid mutig, springt ins kalte Wasser, versteckt euch nicht hinter Plattitüden, Kitsch und Klischees! Sprecht auch Tabuthemen an und lasst eure Charaktere an schlimmen Ereignissen wachsen. Gebt uns Lesern mehr als bloße Unterhaltung! Gebt uns tausend neue Leben, die wir leben können. Gebt uns Farben, Dramen und unvergessliche Erlebnisse. Gebt uns Tautropfen auf dem Klettergerüst, Tänze im Regen und den Geruch von Freiheit und Abenteuer in der Nacht, wenn alles möglich scheint. Lebt eure Geschichten, denn nur dann können es auch eure Leser! Und an die Verlage: Ermutigt eure Autoren, etwas zu wagen und unterstützt sie dabei!

Gemeinsam gegen Klischees.
Gemeinsam für unvergessliche Geschichten.
Eure Leser werden es euch danken.

PS: An alle Autoren, die das schon tun (ihr wisst, ich meine euch, ihr Lieben): DANKE! Danke für alles. <3

Und da eine Kolumne ja nicht nur für mich und meine Gedanken gedacht ist, interessiert mich auch eure Meinung: Habt ihr auch ein Problem mit Klischees in Büchern? Und habt ihr noch mehr Beispiele? Oder mögt ihr sie sogar? Und haben euch klischeehafte Bücher schon mal in eine Leseflaute getrieben?

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9 Kommentare

  • Antwort Juliana 31. Mai 2016 at 22:54

    Mit deinem Beitrag habe ich mich gerade sofort angesprochen gefühlt. Ich weiß genau was du meinst! Im Moment wieder mehr denn je!

    In letzter Zeit fange ich alle möglichen Bücher an und lege sie nach kurzer Zeit gelangweilt zur Seite. Nun frage ich mich natürlich auch: Woran liegt es?
    Wirklich an den Büchern? Suche ich mir einfach die falschen aus? Bin ich zu ungeduldig? Habe ich zu hohe Erwartungen? Letzteres denke ich eigentlich nicht. Ich will Bücher, die etwas mit mir machen, die mich vielleicht ein Stück verändern, die aber auf jeden Fall lange nachhallen und die mich möglichst von Beginn an in ihren Bann ziehen. Sei es durch Humor oder auch tiefsinnigere Gedankengänge. Charaktere, die mir nahe gehen und die etwas in mir auslösen. So verkehrt ist das von der „Erwartungshaltung“ eigentlich nicht. Oder?

    Neben den von dir genannten Klischees könnte ich mir bei mir vorstellen, dass es gerade einfach oft nicht der richtige Zeitpunkt für gewisse Bücher ist. Dass es bei manchen einfach themenmäßig nicht ganz genau mein Interesse trifft. Erschwerend kommt hinzu, dass ich im Hinterkopf 1-2 Titel habe, von denen ich zuletzt extrem begeistert war. Vielleicht ist es mein Fehler nun unbewusst Bücher zu suchen, die damit mithalten können.

    Einen richtigen Ausweg aus diesem Dilemma habe ich noch nicht gefunden.

    Viele liebe Grüße
    Juliana

  • Antwort Kristina 3. Juni 2016 at 19:58

    Hallo Juliana,

    wow, danke für den langen Megakommentar! :D

    Schön zu hören, dass ich nicht allein mit meinen Eindrücken und Gedanken bin. Genau so wie du´s sagst, empfinde ich es auch! Und wir dürfen ruhig so viel erwarten. Wir dürfen genau das alles erwarten, was du aufgezählt hast. Das unterschreib ich so. ;)

    Das mit dem falschen Zeitpunkt kann ich ebenfalls gut verstehen. Das habe ich bei mir auch schon festgestellt. Dann lege ich das Buch erstmal beiseite und nehme es später nochmal zur Hand. Außerdem gibt es auch Bücher auf meinem SUB, aus denen ich nach einiger Zeit „herausgewachsen“ bin und die ich dann aussortiere.

    Eine direkte Lösung habe ich auch noch nicht gefunden. Schließlich kann man den Kopf beim Lesen nicht ausschalten. Meine einzige Gegenmaßnahme: Ich schnappe mir ein Buch meiner Lieblingsautoren, von denen es eine ganze Menge gibt. :) Da weiß ich, was ich habe und es enttäuscht mich selten. <3

    Ganz ganz liebe Grüße zurück!

  • Antwort Mika Krüger 5. Juni 2016 at 9:18

    Hallo Kristina,
    das ist ein Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Als Autorin fürchte ich mich enorm vor Klischees. Sie sind wie Gespenster, die hinter mir stehen und mir kalt in den Nacken hauchen. Hier erwähnt wurde „und alles wurde schwarz“ oder auch „stürzte in tiefe Schwärze“. Das habe ich tatsächlich mehrfach verwendet und wusste bisher nicht, dass es so oft an anderer Stelle verwendet wird. Wie peinlich.

    Da ich natürlich auch lese, muss ich dir sagen, dass ich wie du in den letzten Wochen ständig Bücher abgebrochen habe. Es gab nicht eins, das ich vollständig durchlesen konnte. Immer wieder war ich von der Oberflächlichkeit genervt, erschrocken über den Stil, geplättet von zu viel Infodump. Eventuell bin ich überkritisch geworden, aber es gibt beinahe nichts, was mich richtig mitreißt. Das letzte unvergessliche Buch war für mich der Märchenerzähler von Antonia Michaelis. Ich habe Rotz und Wasser geheult am Ende und die Autorin verflucht. Aber genau deshalb werde ich das Werk wohl niemals vergessen!

    • Antwort Kristina 7. Juni 2016 at 18:58

      Hallo Mika!

      Lieben Dank für deinen Kommentar! Der Artikel liegt mir echt am Herzen, deshalb freue ich mich da besonders über Rückmeldungen. :)

      Hehe, das mit der Schwärze ist so eine persönliche Abneigung von mir. Das hab ich einfach schon zu oft gelesen, genau wie das Erwachen zu Kapitelbeginn und Einschlafen am Kapitelende. Ich glaube aber, es ist echt schwer, Klischees komplett zu vermeiden. Aber manchmal reicht es auch schon, sie einfach ein bisschen abzuwandeln oder Ähnliches.

      Ich finde es echt überraschend, dass das so viele gesagt haben! Also, dass sie von Klischees in letzter Zeit angenervt sind und viel abgebrochen haben. Ich dachte, es liegt an mir. Irgendwie tröstet mich das etwas. :D Genau. Die Oberflächlichkeit ertrage ich einfach nicht mehr und breche jetzt rigoros ab ohne schlechtes Gewissen. So geht das ja nicht weiter… Der Märchenerzähler hat mich übrigens auch sehr beeindruckt! Und es war das Buch, das mich irgendwie mit Sandy zusammengebracht hat. :) Denn ich sollte ihr meine Meinung dazu schreiben und sie meinte daraufhin, dass ich das Zeug zum Rezensieren hätte und ob ich nicht mal einen Gastartikel auf ihrem Blog schreiben will. So kam das zustande. ^^

      PS: Falls du noch Tipps für neue Bücher brauchst, stöber doch mal in unseren Verborgenen Schätzen! Ich kann mir vorstellen, dass da etwas für dich dabei ist. ;)

  • Antwort Stöberrunde #5 | Fluchtpunkt Lesen 17. Juni 2016 at 6:02

    […] von Tintenmeer […]

  • Antwort {Kolumne Gedankenflut} 7 SUB-Geständnisse - Tintenmeer 15. Juli 2016 at 7:21

    […] freut mich, dass meine letzte Gedankenflut zur Klischeemüdigkeit so gut ankam. :) Da mir das Schreiben auch viel Spaß gemacht hat, gibt´s heute eine neue […]

  • Antwort Sarah 12. April 2017 at 23:31

    Hallo :)
    das ist ein herrlicher Artikel :D ich musste bei deiner Liste so unfassbar lachen. Wirklich perfekt auf den Punkt getroffen. OH GOTT wie ich diese „Ohnmachtsanfälle“ in Büchern hasse. Die Autorin hätte genausogut auch „Ich wusste hier nicht weiter“ hinschreiben können. SCHLIMM! Bzgl. der Lovestories musste ich grinsen, so ähnlich erging es mir auch in letzter Zeit, haha. Bevor ich mittlerweile Bücher kaufe bzw. sie auf meine Wunschliste schreibe, durchforste ich das Internet mittlerweile nach glaubwürdigen Rezensionen, um mir einen Eindruck darüber zu verschaffen, ob das Buch auch was für mich ist. Alles andere ist, wie du es so schön gesagt hast: reine Zeitverschwendung. Und irgendwie schade ums Geld. ;)
    Liebe Grüße
    Sarah

  • Antwort Gedankenübertragung – meinetaeglichedosis.de 11. Dezember 2017 at 19:42

    […] Euch einen Augenblick Zeit, geneigte Leserinnen und Leser, und genießt die Kolumne —> „Klischeemüdigkeit und Leseflaute“ von Kristina von Tintenmeer, es lohnt […]

  • Antwort {ChaosNotizen} So schafft ihr es, mehr Bücher zu lesen | Tintenmeer 26. Juni 2018 at 19:02

    […] Buch abzubrechen, wenn es ihnen nicht gefällt. Mir ging es anfangs auch so. Und was passierte? Die Leseflauten ließen nicht lange auf sich warten. Je mehr ich mich zwang, etwas zu lesen, das mir nicht gefiel, […]

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