Geblubbel

Das Bücher-Jahr 2019: Meine Tops und Flops

Obwohl ich in diesem Jahr nicht so viel gelesen habe, bin ich mit den Büchern selbst ganz zufrieden. Es waren überraschend viele 5-Sterne-Bewertungen dabei – 12 von 33 – und das wo ich doch immer so kritisch bin. Einige davon stelle ich euch heute noch mal in diesem kleinen Recap-Post vor. Natürlich verrate euch euch auch, welche Bücher in vergangenen Jahr meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnten. Wie immer absolut subjektiv! Zum Schluss gibt es noch eine bunte Statistik zum Bücher-Jahr 2019. Viel Spaß!

Meine Top-Bücher 2019

Sci-Fi: Illuminae & Gemina von Amie Kaufman & Jay Kristoff

In diesem Jahr habe ich nur zwei Sci-Fi-Bücher gelesen. Diese beiden – nämlich Teil 1 und 2 der Illuminae-Akten – zählen aber zu meinen absoluten Jahreshighlights. Hier kommt für mich 2019 kaum ein Buch heran. Und das macht es für mich noch unbegreiflicher, dass der Verlag das dritte Buch Obsidio anscheinend nicht mehr herausbringen wird. An der Stelle muss ich kurz innehalten, denn sonst stünden hier gleich ein paar sehr unflätige Worte … 

Amie Kaufman & Jay Kristoff haben mit ihren Büchern einen echten Meilenstein gesetzt, wie ich finde. Eine wahnsinnig tolles Konzept gepaart mit einer superspannenden, abenteuerlichen Geschichte, liebenswerten Charakteren und vielen, vielen interessanten Denkanstößen. Brillante Jugendbücher, die in keinem Regal fehlen dürfen. 

Es ist eine Schande, dass die Reihe durch den fehlenden Band vom Verlag selbst so herabgewürdigt wird.

Artikelbild Save me from the night kira mohn

Romance: Show me the Stars & Save me from the Night von Kira Mohn 

Mein Highlight im Liebesroman-Genre war die neue Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn. Sowohl den ersten wie den zweiten Band habe ich in Rekordzeit weggesuchtet. Ich vergleiche diese Bücher gern mit der Redwood-Reihe von Kelly Moran, denn auch hier kommt sofort dieses wunderbare Feeling auf. Es ist wie nach Hause zu kommen, wenn das eine sturmumtoste irische Insel ist. ;) Die Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen, habe mit ihnen mitgefiebert und gelitten und mich von dem superschönen Schreibstil der Autorin wegtragen lassen. 

Schnappt euch diese Bücher, wenn ihr euch für ein paar Stunden wegträumen möchtet – denn ihr werdet die Bücher nicht mehr aus der Hand legen können! Den dritten Teil, der im Dezember erschienen ist, spare ich mir übrigens gerade noch auf. Lange warten kann ich aber nicht mehr. ;) 

Artikelbild Blutgöttin Daniela Winterfeld

Fantasy: Blutgöttin von Daniela Winterfeld

Mit „Blutgöttin“ hat Daniela Winterfeld in diesem Jahr den epischen Auftakt für ihre neue Fantasy-Trilogie geliefert. Und wow, das hier ist nichts für schwache Nerven! Es ist düster, es ist brutal, es ist so fesselnd und detailreich. Die Autorin ist für mich eine der besten deutschsprachigen Weltenbauerinnen und ihr Talent hat sie auch hier wieder unter Beweis gestellt. Auch wenn in dieser grausamen Welt alle Hoffnung verloren scheint, habe ich mit den vier Protagonisten unaufhörlich mitgefiebert. Großartige deutsche Fantasy, die viel, viel mehr Aufmerksamkeit verdient!

Ich bin wahnsinnig gespannt auf den nächsten Teil und hoffe sehr, dass sich nun nach und nach die Fäden verweben – das kann Daniela Winterfeld nämlich auch immer außerordentlich gut. Im März 2020 geht es weiter mit dem zweiten Teil „Blutsohn“.  

Meine Flop-Bücher 2019

Spiegelscherbenmelodie von Anne Lück & Katja Hemkentokrax

Es war das letzte Buch, das ich 2019 gelesen habe und ich hatte mich wirklich darauf gefreut. Doch leider konnte es meine Erwartungen an eine spannende, humorvolle Lektüre mit einer kleinen Prise Romantik nicht erfüllen. Das lag zum größten Teil daran, dass ich nach dem Ende das Gefühl hatte, eigentlich nur eine viel zu lange Einleitung in eine vielversprechende Geschichte gelesen zu haben. 

Burning Bridges von Tami Fischer

Ich mag Contemporary Romance, New Adult – wie auch immer man dieses aktuell beliebte Genre nennen möchte. Allerdings muss man in der Masse an Büchern die Perlen suchen. Ich hatte gehofft, dass Burning Bridges hierzu zählen könnte. Denn es war als etwas Neues / etwas anderes / nicht dem Klischee Entsprechendes angepriesen. Wie leider oft bei solchen gehypten Büchern wurde ich enttäuscht. Zwar war der Anfang humorvoll und vielversprechend, weder die Protagonisten noch die Story konnten mich aber letztlich von sich überzeugen. Zu oberflächlich, zu wenig tiefgründig. Einer jüngeren Zielgruppe (für die es ja auch gedacht ist) wird es sicher gefallen, denke ich, aber für mich war es leider nichts. Etwas mehr dazu hatte ich im Lesemonat geschrieben.

Buchcover Dry Neal Shusterman

Dry von Neal Shusterman

Mit seiner Scythe-Trilogie (von der ich noch den dritten Teil lesen muss) hat Neal Shusterman eine brillante Dystopie vorgelegt. Kristina und ich feiern diesen Autor gleichermaßen. Umso enttäuschender war für mich in diesem Jahr sein neues Buch „Dry“, dessen Story vom versiegenden Wasser doch auch soooooo gut klang. Der Plot dieses Jugendthrillers war zwar nicht uninteressant, aber es gab keine wirklichen Höhepunkte und die Figuren blieben allesamt sehr blass. Es fehlte an Tiefe, echten Emotionen und überraschenden Wendungen. Shusterman hat eigentlich das Talent, die menschliche Grausamkeit pointiert in Worte zu fassen. Oft nutzt er nur wenige Worte, um zu erschüttern. Diese Besonderheit habe ich bei „Dry“ leider sehr vermisst.

Bunte Lesestatistik 2019

So und zum Abschluss gibt es hier noch ein paar random facts zu meinem Leserjahr. ;)

Gelesene Bücher: 33
Gelesene Seiten: 12.072

Längstes Buch: Gemina von Amie Kaufman & Jay Kristoff (672 Seiten)
Kürzestes Buch: Die Leserin von David Bielmann (112 Seiten)
Am längsten auf dem Sub: Spiegelscherbenmelodie von Annen Lück & Katja Hemkentokrax (ca. 1 Jahr)

Buch-Format

Buch-Genre

Hinterlasst Spuren, nicht nur Staub!

Verratet mit im Kommentar, welches eure Tops und Flops im vergangenen Jahr waren! :)

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4 Comments

  • Reply oceanloveR 5. Januar 2020 at 12:47

    Ahoi Sandy,

    von deinen Tops und Flops habe ich keines gelesen, aber schon viel Gutes über Illuminae & Blutgöttin gehört ^^

    Ich wünsche Dir ein wunderbares (Lese-) Jahr 2020!

    Hier findest du meinen Jahresrückblick

    Liebe Grüße
    Ronja von oceanloveR

  • Reply Buchbahnhof 11. Januar 2020 at 16:59

    Hallo Sandy,
    immer wieder spannend, die Jahresrückblicke zu lesen und vor allem zu sehen, welche Bücher Tops und Flops waren. Den ersten Band der Leuchtturm-Trilogie habe ich tatsächlich abgebrochen, weil ich ihn so unglaublich langweilig fand. Dry liegt noch auf meinem SuB. Mein Vater hat es gelesen, aber der war nicht so begeistert, obwohl wir die Bücher von Neal Shusterman sonst lieben. Von daher ist die Motiviation nicht ganz so groß.
    Hab ein wunderbares Lesejahr 2020!
    LG
    Yvonne

  • Reply Aleshanee 12. Januar 2020 at 6:53

    Schönen guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr!

    Jaaa, die Illuminae Akten … nachdem ich mich jetzt endlich entschlossen habe, die Reihe zu lesen, hab ich das mit dem 3. Band gehört. Wirklich schade sowas und grade bei so bekannten und auch geliebten Büchern mir völlig unverständlich :/

    Die Blutgöttin war für mich auch ein Highlight! Ich fand es so klasse und war so gebannt in der Geschichte drin – grade weil die Autorin auch hier kein Blatt vor dem Mund nimmt kommt man von einem Schock zum nächsten und kann gar nicht mehr aufhören :D Vor allem freut mich dass Band 2 ja schon in den nächsten Wochen rauskommt und Band3 auch schon für September angekündigt ist.

    Schade dass dir Dry nicht so gefallen hat. Ich mochte es sehr und ich finde, es hat eher von der Thematik und Spannung gelebt und die Figuren waren gut skizziert, aber jedem kanns ja nicht gefallen :)

    Für das neue Jahr wünsch ich dir jedenfalls alles gute und wieder viele spannende Lesestunden!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Jahresrückblick

  • Reply Peanut 6. Februar 2020 at 21:02

    Hallo,
    von den Büchern kenne ich jetzt nur “Dry” und ich muss dir in den genannten Punkten zustimmen. Es fehlt einfach die Grausamkeit und die Tiefe, die mit so einer Dystopie einher gehen sollte und oft habe ich mich gefragt, ob das wirklich nur dem Genre und der Zusammenarbeit mit seinem Sohn geschuldet ist. Wenn ich es “nur” als YA-Dystopie betrachte, dann ist es finde ich ganz okay und auch Zielgruppengerecht.
    LG

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