{Rezension} „Winterhonig“ von Daniela Ohms

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1940: Mathilda ist eines von zehn Geschwistern und weiß, was es bedeutet, ein hartes Leben zu führen. Sie lebt auf einem Bauernhof in Westfalen und liebt den benachbarten Stalljungen Karl. Bevor dieser zur Wehrmacht ging, schien es, als könnten bei beiden ein Paar werden. Doch Karl hütet ein Geheimnis, das ihn und Mathilda in Gefahr bringt.

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Keine Gleichheit

Gleichheit ist unser Motto. In Ligen unterteilt, unterscheiden wir uns einzig durch die äußere Erscheinung.

Besonders das letzte war eine so offensichtliche Lüge, dass Crish beinahe laut lachen musste. Doch die Wahrheit war so bitter, so menschenverachtend, dass ihm das Lachen im Hals steckenblieb.

In AurA Eupa herrschte keine Gleichheit. Das war auch niemals ihr Bestreben gewesen. Der Besitzer Bradian Muerfie mochte sein Kastensystem vielleicht als Vernunftentscheidung tarnen, als Versuch, die Menschen im ehemaligen Europa, seine Schäfchen, voreinander zu schützen, doch jeder, der auch nur etwas über den Tellerrand dieser Behauptungen hinaussah, erkannte die Oberflächlichkeit und die Verachtung dahinter.

– Kerstin Ruhkieck: Forbidden Touch 1: Sieben Sekunden, Position 464-469

{Rezension} Der schottische Geist von Cassandra Winter

der schottische geist cassandra winter

Rebecca ist sozusagen gestrandet. Nichts hatte sie sich sehnlicher gewünscht, als aus Deutschland und den angestaubten Zukunftsvorstellungen ihrer Eltern herauszukommen und sich ihren sehnlichsten Traum zu erfüllen: glücklich verheiratet in England zu leben. Den passenden Prince Charming hatte sie in Edward auch schon gefunden. Nur ist in der Realität nicht immer alles Gold, was glänzt. Für ihren Verlobten war sie eher eine Sekretärin, geheiratet hat er sie auch nicht, dafür durfte sie seine Recherchen erledigen, während er den Ruhm der geschriebenen Artikel einheimste. Zu guter Letzt wurde Rebecca durch eine hübschere, französischere Version ersetzt. Ohne Mann, Wohnung und fast pleite greift sie nun nach dem letzten Strohhalm und wird Geisterjägerin bei einer jungen, dynamischen Agentur. Der erste Auftrag führt sie und ihre neuen Kollegen direkt auf eine bespukte schottische Burg.

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{Verborgene Schätze} Mai 2016

verborgene schaetze

Habt ihr euch schon gewundert, wo sie bleiben, unsere heimlichen Schätze? Gut, denn auch in diesem Monat haben wir unser kleines Lieblingsprojekt natürlich nicht vergessen! :) Und wir sind auch ein wenig stolz darauf, dass wir mittlerweile seit 1 1/2 Jahren jeden Monat fleißig dabei sind und euch unsere unbekannten Kostbarkeiten schmackhaft machen. Wir hoffen, ihr konntet die ein oder andere Inspiration mitnehmen und hattet dabei viel Lesespaß!

Heute gibt es erstaunlicherweise zum ersten Mal eine Anthologie von Kristina. Wo sie die doch so gerne liest, musste es ja irgendwann Zeit werden … Bei Sandy ist es dagegen manchmal etwas schwierig mit den Schätzen – zu hohe Ansprüche? Ach Quark, die können für so einen Schatz doch gar nicht hoch genug sein. Und so war es dieses Mal auch. Eigentlich stand der Schatz schon nahezu fest und dann entpuppte er sich leider doch eher als Katzengold. Deshalb gibt es heute nur einen Schatz für euch. Aber besser einen, als keinen! ;)

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Unsere Zeit – 1942 und heute

Die Gesichter der Zuhörer waren gesammelt und verklärt. Sie glaubten, was der Automat ihnen zuschrie, und es war bezeichnend für die sonderbare Hypnose, die hier vorging, dass sie ihm, der sie nicht hören oder sehen konnte, zuklatschten, als sei er ein Mensch. Es schien mir auch bezeichnend zu sein für die leere, finstere Besessenheit unserer Zeit, die voll Furcht und Hysterie Schlagworten folgt, ganz gleich, ob  jemand von rechts oder links sie schreit, wenn er der Masse nur das lästige Denken und die Verantwortung abnimmt, für das einstehen zu müssen, was sie fürchtet und dem sie nicht ausweicht.

Erich Maria Remarque: Die Nacht von Lissabon, S.51

Die 10 beliebtesten Artikel im Tintenmeer

10 beliebtesten Artikel

Für die Statistikliebhaber unter euch vorab: Seit am 14. Januar 2012 der erste Artikel hier auf dem Blog erschien, haben sich noch viele weitere dazugesellt. Mittlerweile sind es fast 450 – auf die ich sehr, sehr stolz bin. Wer hier schon länger liest, weiß, dass es nicht immer einfach war. Manchmal fehlte Zeit, Inspiration, Motivation. Wichtig war mir immer, dass die Mischung möglichst abwechslungsreich ist. Klar, am Anfang gab es viele Rezensionen – ist ja hier auch ein Buchblog. Weil mich aber Eintönigkeit ziemlich schnell langweilt, kamen immer wieder neue Ideen und Formate dazu. Daher sind die 10 beliebtesten Beiträge aus dem Tintenmeer, die ich euch heute zeigen möchte, auch eine wunderbar bunte Mischung aus Themen-Specials, Rezensionen, Verrissen, Interviews und Tutorials.

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