Bücherschrank

{Rezension} Show me the Stars von Kira Mohn

Nach fast vier Monaten völliger Leseblockade hat mich „Show me the Stars“ von Kira Mohn aus dem Tief gerissen und mir wieder gezeigt, warum ich das Lesen liebe. Ich hoffe, mit diesem ersten Satz spoilere ich meine Bewertung nicht zu sehr, sodass ihr die Rezension trotzdem noch lest. Aber ich musste meine Begeisterung einfach in Worte fassen. ;) Im Liebesroman-Genre / New Adult kann man das Rad nicht mehr neu erfinden, aber man kann Geschichten schreiben, die einem ans Herz gehen. Und Show me the Stars ist definitiv eine davon.

Übrigens: Wenn ihr wie ich die Redwood-Love-Bücher von Kelly Moran mochtet, dann schaut euch Show me the Stars auf alle Fälle an und lasst euch nicht von dem zugegeben etwas langen Einstieg verschrecken. ;)

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Buchtipp Leben mit Endometriose von Martina Liel
Geblubbel, Quicktipp

Darum war des hier so still + Buchtipp „Leben mit Endometriose“

Hallo ihr Lieben,

sehr viel habt ihr in den letzten Monaten nicht von mir gehört. Und das hatte auch einen Grund. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt etwas darüber schreiben soll, denn es ist natürlich nicht nur off-topic, sondern auch sehr persönlich. Ich habe auch tatsächlich mehrere Artikel darüber angefangen, verworfen, neugeschrieben, gelöscht. Weil es so schwierig für mich war, selbst damit klarzukommen. Aber letztlich ist das hier eine Seite, die auch von uns, unseren Erfahrungen, unserem Leben handelt. Und was hätte da mehr Berechtigung, hier zu stehen, als etwas, das mich gezwungen hat aufzuhören, mein Herzblut in diesen Blog zu stecken. Nicht nur das, sondern auch bewirkt hat, dass ich kaum noch lesen konnte, weil die Konzentration gleich null und die Gedanken ständig woanders waren.

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Bücherschrank

{Rezension} Das Leuchten am Rande des Abgrunds von Stella Delaney

Eine Stadt, die sich in trügerischer Sicherheit wiegt.
Ein Konzern, der seine wahren Absichten verschleiert.
Zwei Außenseiter, die nichts mehr zu verlieren haben.
Und nur sieben Tage, um die Wahrheit herauszufinden.

Seit Sam von seiner Freundin verlassen wurde und kurz darauf seiner Ersatzfamilie – einer Widerstandsgruppe – den Rücken gekehrt hat, verläuft sein Leben einsam und eintönig. Doch das ändert sich, als er einer geheimnisvollen Fremden das Leben rettet und sie bei sich aufnimmt.

Alexis liebt Geschichten, weigert sich, über ihre Vergangenheit zu sprechen und zeigt Anzeichen einer mysteriösen Krankheit. Um ihretwillen nimmt Sam wieder Kontakt zu alten Bekannten auf und erfährt dabei, dass eine Katastrophe bevorsteht, die unzählige Menschenleben kosten könnte. Zögernd willigt er ein zu helfen und entwickelt einen riskanten Plan, der ihn schon bald mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Während die Zeit unbarmherzig verrinnt, muss Sam erkennen, dass er nichts und niemandem wirklich trauen kann – am allerwenigsten sich selbst. (Klappentext)

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Bücherschrank

Flamingofeuer von Laura Lay

Flamingofeuer. „Das Buch ist ein Kaleidoskop von Begehrensformen, Identitäten und v. a. auch sexuellen Spielarten, also von zart bis hart und sweet bis düster.“ Mit diesen Worten stellte die Autorin das Buch in ihrer Rezensionsanfrage vor. Außerdem versprach sie einen mysteriösen Plot, Sprachschönheit und warnte: „Seid bitte auf alles Mögliche gefasst und habt ein offenes Herz für sexuelle Diversität!“

Das klingt nicht unspannend, aber seien wir ehrlich, das könnte auch komplett in die Hose gehen! Wenn Laura Lay nicht eigentlich Antje Wagner wäre – also eine Garatin für gute Bücher -, ich weiß nicht, ob ich dieses hier gelesen hätte. Das muss ich zugeben. Ob es ich bereut habe? Nun, lasst mal sehen …

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ChaosNotizen, Kolumnen

Gehypte Bücher, die ich nicht gelesen habe

Es ist halb neun morgens. Ich sitze im Zug. Die Sonne blendet mich und ich denke über Bücher nach, denn morgen wusele ich schon wieder über die Leipziger Buchmesse. 

Beim Stöbern im Lesungsprogramm gestern habe ich mich mal wieder gefragt, ob ich zu alt geworden bin oder ob der Mainstream mich mittlerweile mehr stört als früher. Zumindest im Jugend- und Fantasy-Genre, wo ich mich immer zu Hause gefühlt habe, kann mich wenig noch begeistern. Ich habe das Gefühl in jedem zweiten Buch steht dieselbe Geschichte – nur mit anderen Namen. Das letzte Mal, als es mir so ging, habe ich beschlossen, keine Bücher von Wolfgang und Heike Hohlbein mehr zu lesen. 

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