Der verbotene Kuss von Laini Taylor
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{Kurzrezension} Der verbotene Kuss von Laini Taylor

 Klappentext: Ein verbotener Kuss, drei Heldinnen, drei fantastische Welten: Außenseiterin Kizzy wird von einem faszinierenden Fremden umworben, der es auf ihre Seele abgesehen hat – und dazu nur einen Kuss benötigt. Anamique dagegen wird mit einem Fluch belegt, für immer stumm zu sein – oder durch einen Kuss ihre Stimme wiederzuerlangen und damit alle Menschen in tödliche Gefahr zu bringen. Und mit vierzehn entdeckt Esmé, dass sie mit einer unsterblichen Welt verknüpft ist. Nur ein Kuss bringt den Schlüssel zu ihrem Dasein …

Kurzrezension

Eines sollte von vorn herein gesagt werden, um den Leser nicht zu verwirren: Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, sondern um eine Sammlung von drei unabhängigen Kurzgeschichten, die nur thematisch verbunden sind. Laini Taylor erzählt in ihrem Buch drei moderne Märchen, in denen das Leben der Protagonistinnen immer durch fantastische Ereignisse verändert wird, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben. Die Atmosphäre ist überwiegend düster und geheimnisvoll, aber auch prickelnd und romantisch.

Ein besonderes Element des Buches sind die Illustrationen von Jim di Bartolo, die jeder Geschichte vorangestellt wurden. Sie erscheinen wie ein Comic ohne Schrift und so sehr man sich auch bemüht, eine Geschichte aus ihnen zu lesen, scheint immer irgendwo ein Puzzleteil zu fehlen. Somit besteht aber auch niemals die Gefahr, dass die Bilder die nachfolgende Kurzgeschichte verraten könnten. Vielmehr verleiht der Text den Bildern im Nachhinein einen Sinn. Sie ergänzt die fehlenden Teile, wodurch Text und Bilder ein großes Ganzes ergeben.

Bewertung

vier_sterne

 

Laini Taylor: Der verbotene Kuss I cbt-Verlag I 384 Seiten I 978-3-57030700-7 I 9,99 Euro

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