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{Quicktipp} Der Fürst des Parnass von Carlos Ruiz Zafón

Mit seinen Barcelona-Romanen hat Carlos Ruiz Zafón ein kleines Universum geschaffen, das sich von Buch zu Buch, von Geschichte zu Geschichte fortschreibt. Und dabei bleibt doch jeder Teil für sich, bleibt unabhängig von allen anderen.

Zafóns Leser müssen nicht alle seine Geschichten lesen und sie müssen auch keine Reihenfolge beachten, aber sie dürfen sich bei der Lektüre immer wieder über kleine Puzzlestücke freuen, die das eine Werk mit den anderen verbinden.

Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte der Autor zur Freude seiner Fans die Kurzgeschichte „Der Fürst des Parnass“, in der wir erfahren dürfen, wie der wunderbare Bücherfriedhof entstanden ist, der uns zum ersten Mal in „Der Schatten des Windes“ verzaubert hat. Und ebenso mystisch und von tragischen Begebenheiten umrankt wie dieser Ort selbst ist auch sein Beginn. Verwoben hat der spanische Autor dabei die Geschichte eines großen Schriftstellers seines Landes: Miguel de Cervantes.

Treu bleibt Zafón mit dieser Geschichte nicht nur seinen schicksalhaften Geschehnissen, sondern auch seinem außergewöhnlich poetischen Schreibstil. Für die einen mag es hier etwas zu viel des Guten sein, für andere ist es eine Entführung in eine andere Welt, in ein poetisches Universum, das seinesgleichen sucht.

Taschenbuch I 96 Seiten I Fischer Taschenbuch I 5,00 Euro

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