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Wie du deine Angst überwindest und deinen eigenen Blog startest

Seien wir ehrlich, den ersten Blog zu schreiben und zu veröffentlichen, ist keine Kleinigkeit. Dich davor ein wenig zu fürchten und das Projekt Blog immer weiter vor dir herzuschieben, obwohl du es eigentlich gern machen möchtest, ist keine Schande. Aber – und auch das solltest du wissen – eine hochkomplizierte Wissenschaft ist es auch nicht!

Am Anfang wirst du – wie wir alle – ganz sicher nicht alles richtig machen, du wirst kleine und vielleicht auch größere Fehler machen. Du wirst daraus lernen, dich verbessern. Und vielleicht wirst du feststellen, dass das Bloggen doch nichts für dich ist. Dass es dir nicht den Spaß macht, denn du dir erhofft hast. Du wirst vielleicht bald wieder aufhören. Oder du wirst eine Leidenschaft entdecken, die dich über viele Jahre hinweg begleiten wird. An diesem Punkt, an dem du gerade bist, gibt es viele Vielleichts. Welches sich bewahrheiten wird, wird sich rausstellen. Aber dazu musst du erst einmal eines tun: Anfangen!

Fürchte dich nicht vor der Meinung der anderen

Ich sage gern: „Was andere über mich denken, ist mir egal!“ In Wahrheit aber fürchte ich mich schrecklich davor. Wie jeder introvertierte und schüchterne Mensch bin ich ständig dabei, mich zu fragen, was andere denken, was sie von mir halten, wie sie reagieren usw. Ich würde nie auf die Idee kommen, in einem Raum voller Menschen den Mund aufzumachen und laut zu sprechen. Und trotzdem tue ich es hier. Mit meinen Artikeln erhebe ich meine Stimme, gebe mein Innerstes Preis, sage meine Meinung klar und deutlich – und unauslöschbar (denn das Internet vergisst nichts).

Einfach ist das nicht immer. Und schon gar nicht in diesen Zeiten, in denen eine Kleinigkeit schon einen Shitstorm auslösen könnte. Manchmal fürchte ich mich auch davor, auf den „Veröffentlichen-Button“ zu klicken. Aber es ist viel, viel einfacher geworden, als es mal war. Und mich hat noch nie einer gefressen, weil ich etwas gesagt habe, das ihm nicht passt. :)

Mach dir bewusst, dass du dir keinen Gefallen damit tust, dir immer nur die schrecklichsten Bilder auszumalen oder still zu sein, weil du Angst hast. Das Einzige, was du damit erreichst, ist, dich selbst zu limitieren. Hab keine Angst davor, gehört zu werden!

Lass dich nicht vom Unbekannten einschüchtern

Ich glaube, dass vielen der technische Aspekt die größte Angst bereitet. Bevor man sich die ganze Sache wirklich anschaut, quälen einen viele Gedanken: Wie bekomme ich nur das Design hin? Ich kann doch gar nicht programmieren. Ich habe keine Ahnung von Webdesign. Das ist alles zu kompliziert. Das kann ich bestimmt nicht. Was ist überhaupt eine Domain? Wie viel muss ich am Ende für einen Blog bezahlen?

Zuerst: All diese Fragen und Zweifel kannst du in deinen mentalen Papierkorb verschieben. Denn um einen eigenen Blog zu starten, musst du keine einzige davon beantworten und keine einzige Fähigkeit erwerben. Ach ja und kosten tut es auch nichts. Klasse, oder? 😃

Das Einzige, dass du tun musst, ist dich zu entscheiden, bei welchem Bloganbieter du deinen Blog starten willst. Meistens läuft es für Anfänger auf die Frage hinaus: Blogger oder WordPress.

Blogger gehört zu Google. Wer ein Google-Konto hat (und wer hat das nicht?), kann sich einfach bei Blogger einloggen, auf „Neuer Blog“ klicken und schon gehts los.

WordPress.com (Achtung! NICHT Wortpress.org) funktioniert ähnlich. Es ermöglicht dir deinen Blog kostenlos aufzusetzen und aus vielen Designs für deine Seite zu wählen. Damit habe ich angefangen und ich würde es immer wieder tun.

Apropos Design: Auch so ein Angstfaktor für den es keinen Grund gibt, denn programmieren musst du wirklich nichts, wenn du nicht willst. Du musst dich lediglich für ein Design entscheiden. Wer die Wahl hat, hat die Qual. 😉 Du kannst dich übrigens auch jeder Zeit umentscheiden.

Mit der Frage, welches nun der bessere Anbieter ist, haben sich schon tausend und ein Blogartikel beschäftigt.
Zum Beispiel hier gibt es einen Vergleich zwischen Blogger und WordPress und die Unterschiede zwischen WordPress.com und WordPress.org werden hier ganz gut erklärt. Aber nun genug von dem technischen Kram!

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Trau dich, deinen Blog so lange zu ändern, bis er dir passt

Das Blogdesign ist so eine tolle Spielwiese für mich. Immer wenn ich denke: „Och, jetzt passt es ja!“, dann sehe ich irgendwo wieder etwas anderes, das mir gefällt. In den ersten Jahren habe ich das Design meiner Seite so oft geändert, wie andere ihre Unterwäsche wechseln. Aber es macht auch sooo einen Spaß! Und auch wenn ich heute ziemlich angekommen bin, kann ich es nicht lassen, und muss immer mal etwas ändern. Es juckt mich einfach in den Fingern. (Wem hier ist schon aufgefallen, dass das Tintenmeer vor einigen Tagen einen Schriften-Relaunch hatte?? *hihi*)

Darum mein Rat an dich und deinen neuen Blog: Hab keine Angst vor Veränderungen! Probiere alles aus! Mach was du willst. Und zwar so lange, bis du das Gefühl hast, dein Blog ist jetzt so, wie du ihn dir vorgestellt hast. Und wenn das Gefühl nur eine Woche hält? Egal! Dann ändere alles wieder. Sei es vom Inhalt her oder vom Design. In diesem kleinen Webspace hast nur du das Sagen. Und irgendwann wirst du zu dem Punkt kommen, an dem du zufrieden bist – oder (wie bei mir) dich entscheidest, deinen Blog wirklich selbst zu hosten, damit du die volle Freiheit (und alle Pflichten) hast.

Learning by doing

Und zu guter Letzt noch mal zum Anfang: Du wirst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Fehler machen. Es geht gar nicht ohne. Aber das ist nicht schlimm, denn auf dem Weg wirst du viele Menschen treffen, viele großartige Momente erleben und wahrscheinlich einige Aha-Erlebnisse haben. Du wirst dabei natürlich auch viele Sachen lernen, dich weiterentwickeln und vor allem dich selbst besser kennenlernen.

Fürchten solltest du dich nur vor einem Fehler, dem größten von allen. Und der ist gar nicht erst anzufangen. :)

Und der zweitgrößte wäre, dich selbst zu sehr unter Druck zu setzen und am Ende noch im Bloggerburnout zu landen. Vergiss nicht: Das Bloggen soll doch Spaß machen.


Teile doch deine Erfahrungen und hinterlasse einen Kommentar! :)

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11 Kommentare

  • Antwort Maja 27. August 2016 at 18:28

    Schöner Post! Ich habe vor kurzem auch angefangen zu bloggen, bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob das wirklich was für mich ist.. Aber nach dem Post werde ich dem ganzen etwas Zeit geben. Vielleicht macht es mir am Ende doch noch viel mehr Spaß als gedacht.. :)

    LG, Maja

  • Antwort So bloggen wir! Was die Bloggerwelt denkt - in 61 O-Tönen 6. September 2016 at 8:45

    […] ans Ziel kommen. Auch wenn man sich überwinden muss, was gerade am Anfang schwer ist. Sandy aus dem Tintenmeer bringt es uns näher: „Ich glaube, dass vielen der technische Aspekt die größte Angst bereitet. Bevor man sich […]

  • Antwort Pia 28. Februar 2017 at 17:09

    Wow! Ihr habt das super geschrieben und meine Zweifel beseitigt. Ich habe vor kurzem ein Blog gestartet und war/bin immer noch ein bisschen unsicher, ob es die richtige Entscheidung war, da ich schon ein bisschen Angst vor der Meinung der anderen habe😊 Vielen Dank für die Tipps und das ihr gezeigt habt das es nicht nur mir so geht.
    Liebe Grüße Pia

    • Antwort Sandy 1. März 2017 at 19:08

      Hallo Pia,

      das freut mich sehr, dass ich dir helfen konnte. Vielleicht interessieren dich ja auch die anderen Artikel dieser Rubrik hier. :)

      Viele Grüße,
      Sandy

  • Antwort Captain Books 23. März 2017 at 14:34

    Hey,

    ich finde diesen Beitrag wirklich sehr gelungen und ich finde mich selber hier wieder als ich vor der Entscheidung stand, meinen Blog zu veröffentlichen :)

    Liebe Grüße
    Der Captain

    https://captainbooksweb.wordpress.com/

  • Antwort Elena 23. Mai 2017 at 22:08

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe auch vor Kurzem angefangen zu bloggen und für mich war es eine riesige Überwindung. Es hilft mir sehr, zu wissen, dass ich mit der Angst nicht alleine bin.
    Ich habe auch lange überlegt, ob Blogger oder WordPress besser für mich geeignet ist und finde euren Link dazu sehr hilfreich. Ein sehr gelungener Beitrag.
    Vielen Dank für die Tipps! Ihr habt mir ein bisschen von meiner Angst nehmen können.

    Ganz liebe Grüße,

    Elena

    • Antwort Sandy 25. Mai 2017 at 6:47

      Hallo Elena,

      es freut mich sehr, dass du zum Tintenmeer gefunden hast und ich dir mit meinem Beitrag helfen konnte! :)

      LG Sandy

  • Antwort Jenny We 7. September 2017 at 1:56

    Hallooo :)
    Ich bin beim stöbern auf euren Blog gestoßen und gleich hängen geblieben, er ist einfach richtig schön! Ich habe vor kurzem auch einen kleinen Bücherblog gestartet und dieser Artikel hat mir wirklich Mut gemacht weiter zu machen. Vielleicht wollt ihr ja mal bei mir vorbeischauen, das würde mich echt freuen.
    jennys-fantasylove.blogspot.de , Ich werde auf jeden Fall öfter mal vorbei schauen.
    Liebe Grüße Jenny

    • Antwort Sandy 8. September 2017 at 6:53

      Liebe Jenny,

      ich freue mich, dass ich dir mit meinem Artikel Mut machen konnte. Das ist einfach klasse. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit deinem Blog-Projekt. Viele Tipps zum (Buch-)Bloggen findest du bei uns im Tintenmeer ja auch noch! Ich hoffe, die helfen dir auch. Ich schaue gern mal bei dir vorbei.

      Liebe Grüße,
      Sandy

      • Antwort Jenny We 9. September 2017 at 3:27

        Hallo Sandy ich habe eine Frage zu der ich im Internet einfach nichts finde. Ich möchte meine Rezensionen gerne nach Alphabet ordnen. Wie kann ich das machen? Vielleicht kannst du mir da helfen?
        Liebe Grüße
        Jenny

  • Antwort Sarah 23. Oktober 2017 at 20:04

    Hallo Sandy, vielen Dank für deinen sehr sympathischen und mutmachenden Artikel! Am meisten gefallen hat mir dein Tipp zur Wahl des Design bzw. dass man es jederzeit ändern kann. Viele Tipps für Bloggeranfänger betonen immer wieder wie wichtig der perfekte Start und das perfekte Design ist, damit ja alle LeserInnen wieder kommen….. Mich hält das aber eher davon ab überhaupt loszustarten. Deine Sichtweise hat mich beruhigt, denn ich bin noch lange nicht zufrieden mit meinem Design, aber davon lasse ich mich jetzt nicht mehr abhalten, durchzustarten :-)
    Liebe Grüße,
    Sarah

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