Bücherschrank

{Rezension} Der Atem einer anderen Welt von Seanan McGuire

Viele von uns kennen und lieben sie: die Geschichten von Kindern, die über einen magischen Spiegel oder seltsamen Kleiderschrank in eine verrückte Welt geraten und das Abenteuer ihres Lebens erleben. Doch enden diese meisten an der Stelle, an der das weltenreisende Kind wieder zu Hause ankommt. Was mit ihm danach geschieht, ist für uns nicht mehr von Interesse. Unsere Neugier wurde mit dem bestandenen Abenteuer und der Rückkehr in die Normalität befriedigt.

„Der Atem einer anderen Welt“ von Seanan McGuire legt den Finger genau auf diese Wunde. Denn Kinder, die die Grenzen unserer Realität überschritten haben, sind verändert. Ihre Abenteuer haben sie gezeichnet. Sie können nicht mehr zurück zu dem Leben, das sie einmal geführt haben. Sie sind nicht mehr kompatibel mit dieser Welt und ihrer Gesellschaft. Eine Chance erhalten sie in Miss Eleanor Wests Haus für Kinder auf Abwegen, wo sie frei von den Erwartungen ihrer Familien leben und heilen können. Das Ziel fast jeden Kindes hier ist es aber, endlich die magische Tür in die andere Welt, in sein wahres Zuhause, wiederzufinden.

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Artikelbild Save me from the night kira mohn
Bücherschrank

{Rezension} Save me from the Night von Kira Mohn

Willkommen zurück in Castledunns! Willkommen in diesem idyllischen Örtchen an der rauen Küste Irlands inklusive urigem Pub und Leuchtturmromantik. Willkommen in diesem Wohlfühlbuch, das auch wegen seiner dramatischen Geheimnisse ein echter Pageturner mit einer wunderbaren Botschaft ist.

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Artikelbild Try a Chapter Horror Thriller
Bücherlisten

Try a Chapter – Horror-Thriller-Edition

Auf meine Wunschliste oder meinen SuB kommt schon seit langer Zeit mehr kein Buch, das den Leseproben-Test nicht besteht. Spontankäufe kommen mir nur noch äußerst selten in die Tüte, denn zu oft wurde ich enttäuscht, weil die Covergestaltung und/oder der Klappentext mehr versprachen, als das Buch halten konnte. Und ich bin inzwischen leider auch ziemlich kritisch geworden, was den Schreibstil angeht. Ihr Vielleser da draußen versteht sicher ganz genau, was ich meine. 

Da kommt mir die Idee des Try-a-chapter-TAGs natürlich gerade recht, wobei ich das Ganze nicht als TAG weitergeben werde. Wer sich davon angesprochen fühlt, macht einfach mit. ;) Aufgabe ist es, das erste Kapitel eines Buches zu lesen und seinen Eindruck davon zu beschreiben. Da es auf Halloween zugeht, wird mein erster Try-a-Chapter-Artikel die Horror-Thriller-Edition. Los gehts!

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Lese-Logbuch von Sandy

{Lese-Logbuch} Sandys September

Der September stand für mich ganz im Zeichen meiner Krankheit, weil ich drei Wochen lang in der Reha-Klinik war. Vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen ging es um nichts anderes als diese ganze Scheiße, die sich da in mein Leben gedrängt hat. Einerseits war es gut, sich endlich mal mit Mädels auszutauschen, denen es gleich beschissen geht – endlich mal von jemandem wirklich ernst genommen zu werden! Andererseits kann man das Thema in der Intensität irgendwann einfach nicht mehr hören. Summa summarum war die Zeit in der Klinik schon ganz gut, aber ich bin auch froh, dass sie vorbei ist und ich wenigstens dem Anschein nach mein Leben langsam wieder aufnehmen kann.

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Lese-Logbuch von Sandy

{Lese-Logbuch} Sandys August 2019 // Persönliches und neue Lesewut

Das letzte Lese-Logbuch von mir gab es vor fast genau einem Jahr. Eine Tatsache, die mich zuerst erschreckt hat, obwohl ich wusste, dass ich in den letzten Monaten nicht mehr so aktiv war, es nicht sein konnte. Logischerweise habe ich gleich überlegt, was der Auslöser dafür war. Ich kam ziemlich schnell drauf: Im August letztes Jahr hat meine Ärztin mir gegenüber das erste Mal meine Krankheit Endometriose erwähnt, von der ich euch in meinem Blogartikel hier berichtet habe. Ich habe immer gedacht, dass es mit mir, meinem „normalen Leben“, meiner Psyche erst im Mai dieses Jahres so richtig bergab ging, als die Diagnose (und der umfassende weitere Behandlungsplan) Realität wurde. Aber die Wahrheit ist, dass es schon viel früher anfing. Sogar sehr viel früher als vor einem Jahr. Im Nachhinein wundert man sich, wie lange man durchhält, bis gar nichts mehr geht. Aber ich will heute nicht jammern, sondern etwas Positives berichten.

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